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Testbericht

stereoplay Tipp - Aus HD mach Quadro

In fast allen HiFi-Zimmern wird die Quadro-Wiedergabe die bessere sein.

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Auch wenn stereoplay seine Aus-2-mach-5-Methode schon mehrfach unterbreitete  (zuletzt 10/06) und viele Leser sie bereits erfolgreich praktizieren, verdient sie es jetzt, aufgewärmt  zu werden. Im Kontext mit den neuen, highendigen Formaten Dolby True HD und DTS HD Master erscheint sie sogar heißer denn je.

Inzwischen steht fest, dass die HD-Decodierung und D/A-Wandlung am besten im AV-Receiver in einem Rutsch geschieht. Das kann und soll er leisten, von einem mittelpreisigen Vertreter wird aber kein Mensch verlangen, dass er zudem eine highendige Verstärkung schafft.

Das gilt insbesondere für die wichtigen Frontboxen. So empfiehlt sich ein Receiver mit Pre-Outs, der es mit den Front-Links- und Front-Rechts-Ausgängen erlaubt, per Cinchkabel eine Brücke zu einem freien Hochpegel-Eingang (zum Beispiel Aux oder Tape-In) eines Stereoverstärkers zu schlagen, ergo zu der bewährten Anlage des Hauses. In fast jedem Fall erreicht das Klangniveau dann tatsächlich erst ein HD-würdiges. Praktischer Weise wird eine fixe Lautstärkestellung markiert, weil der Receiver, der noch die beiden Rückboxen versorgen muss, Laut und Leise regelt.

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Sorgten beim Test für das volle HD-Vergnügen: Zwei Sonics Allegra (8/05) übernahmen die Front-, zwei Anima (2/08) die Rückbeschallung.

Und der Center? Bei Filmton-Abmischungen steht stereoplay nach wie vor zu seiner Berechtigung. Bei den aktuellen Blu-ray-Musikbeispielen tendierten die Tester aber eher zum Weglassen, selbst wenn es sich um eine mit den Seitenposten identische, dritte Sonics Allegra (8/05) handelte. Laufzeit- und Kammfiltereffekte und dergleichen hin oder her, ohne Center klang es noch etwas gelöster, angenehmer. Das gilt erst recht bei suboptimalen Centerlösungen (in puncto Box, Aufstellung und Verstärkung). In fast allen HiFi-Zimmern wird die Quadro-Wiedergabe die bessere sein.

Die Rückboxen (viele Hersteller offerieren klanglich mit den großen verwandte, aber sonst praktikabel kleine) wird der Musikfreund bald nicht mehr missen wollen. Denn dank des weniger vom Wiedergabe- als vom Aufnahmeraum definierten, authentischeren Anteils indirekten Schalls hört sich beispielsweise eine Geige weniger härtlich, luftiger, bewegter, warm-harziger, einfach mehr nach Geige an.

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