Testbericht

Sygic Aura

Mit einer packenden 3-D-Stadtansicht mischt Sygics Aura die Navi-App-Szene auf - hier darf das iPhone 4 zeigen, was es kann.

Sygic Aura

© Archiv

Sygic Aura

Bei Sygic Aura handelt es sich keineswegs um ein Update der schon früher erhältlichen Sygic-App Mobile Maps, sondern um ein ganz neues Programm. Auch viele andere Navi-Anbieter werden voraussichtlich bald neue Programme anbieten müssen, wenn die Kosten für die halbjährlichen Karten-Updates überhand nehmen - es wird diese nicht unbegrenzt umsonst geben können. Sygic Aura kostet mit 26 bis 70 Euro etwa 20 Euro mehr als das weiterhin erhältliche Mobile Maps, ein Verkehrsdienst dafür ist jedoch noch nicht erhältlich.

Community mit 3-D-Highlights

Sygic Aura

© Oliver Stauch

Die Kartendarstellung ist beeindruckend, wenn auch ein wenig zu voll.

Sygic verkauft Aura auch als neuartige Community-Plattform, die mit Live-Ortung anderer Teilnehmer, Internetdiensten, Städteführer und Wetterinfos mehr bieten soll als nur Navigation. Doch die Hauptneuheit ist definitiv die beeindruckende 3-D-Darstellung von rund 50 Städten inklusive aller Gebäude.

Nähert man sich einer Bebauung, werden die Gebäudehöhen schrittweise verringert, so dass die Übersichtlichkeit durch die 3-D-Effekte nie in Gefahr gerät - dafür sorgen die zahlreichen zusätzlichen Einblendungen, denn etwas voll ist es schon auf dem Bildschirm. Die auch beim Scrollen und Drehen stets butterweiche Animation der Karte ist jedoch der Hammer - so etwas hat man noch bei keiner Navigation gesehen.

Bei der Bedienung merkt man dann die Abstammung von Mobile Maps - die Menüs sind bis auf die Farbgebung ähnlich aufgebaut, auch die Unterfunktionen und einige Nickligkeiten hat Sygic Aura geerbt. Die Eingabe von Zwischenzielen ist nicht möglich, eine Nachbearbeitung der Route ebenfalls nicht.

Die iPhone-4-Funktionen hat Sygic nicht vollständig ausgereizt: Die App pausiert zwar beim Wegschalten oder bei einem Anruf, doch die Navigation läuft im Hintergrund nicht weiter. Schade, denn Aura ist nicht nur ebenso schnell wie der ALK CoPilot, sondern machte bis auf wenige Unsicherheiten in der Sprachausgabe auch unterwegs eine gute Figur.

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