Testbericht

T-Com Sinus 50

Ein großes Telefonbuch mit 250 Einträgen und ein SIM-Kartenleser - was will man mehr? Ein besseres Display und Tasten mit exaktem Druckpunkt vielleicht.

  1. T-Com Sinus 50
  2. Datenblatt
  3. Wertung
T-Com Sinus 50

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T-Com Sinus 50

Zwar macht das Sinus 50 auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck, doch die Tücken lauern im Detail. Positiv fällt zunächst das Display auf, das die Tester nach dem Einschalten des Mobilteils mit gleißend hellen 128 x 128 Pixeln und 4095 Farben begrüßte. Es ist im Vergleich mit modernen Handys kein echter Hingucker, für den Telefonalltag aber völlig ausreichend. Auch die erste Menüebene ist ansprechend gestaltet, denn hier regieren kleine Bildchen statt trögem Text. Der kommt dann eine Ebene tiefer, und zwar mit ziemlich kleiner Schrift.

Etwas unpräzise Tastatur

Die eigentliche Krux an der Bedienung ist aber die Tastatur: Die Navigationstaste beherrscht nur vier Wege, die Bestätigung erfolgt über den rechten Softkey unter dem Display. Der ist jedoch unglücklich platziert, so dass der Nutzer oft die >>R<<-Taste oder den Display-Rand erwischt. Auch sitzt der Navikey nicht fest und hat keinen klaren Druckpunkt - für den Preis darf der Kunde mehr Qualität erwarten. Das schlägt sich natürlich in der Tastatur- und Verarbeitungswertung nieder. Ebenfalls Punktabzug gibt's für die Trägheit: Einem Nutzer mit flinken Fingern kommt das Sinus 50 mit der Darstellung des Displayinhalts kaum hinterher, was nervt.

Umfangreiche Ausstattung

Das Sinus 50 hat aber auch Sonnenseiten. So kann sich die Ausstattung des Telefonteils sehen lassen: Das Telefonbuch wird mit 250 möglichen Einträgen auch einem größeren Bekanntenkreis Herr, wichtigen Nummern kann man zudem einen eigenen Klingelton zuordnen. Auch einem SIM-Kartenleser zur bequemen Rufnummernübernahme vom Handy sowie SMS im Festnetz samt Texteingabehilfe hat T-Com spendiert.

Relativ leises Mobilteil

Den Laborparcours meisterte das Sinus 50 mit gemischten Ergebnissen: Gute Noten gibt's für mehr als sechs Tage Standby- und knapp zwölf Stunden Dauergesprächszeit. Befriedigend verliefen die Akustikmessungen: Verhältnismäßig niedrige Werte bei der Empfindlichkeit machen sich in Form einer niedrigen Wiedergabelautstärke am Mobilteil bemerkbar.

Die Labormesswerte beziehen sich auf das bauähnliche Schwestermodell mit Anrufbeantworter T-Com Sinus A 50.

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