IP-Telefon

Telekom Speedphone 30 im Test

Das Speedphone 30 tritt zum Test mit gehobenem Designanspruch an und arbeitet am liebsten mit Telekom-Routern zusammen. +++ Update: Im Labor muss das IP-Telefon auch seine HD-Qualitäten über CAT-iq 2.0 beweisen. +++

  1. Telekom Speedphone 30 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Telekom Speedphone 30 im Test

© Telekom

Telekom Speedphone 30 im Test
EUR 41,60

Pro

  • überragende Ausdauer
  • guter Klang
  • sehr gute Austattung
  • Full-Eco-Mode

Contra

  • einfarbiges Display
82,8%

Das Speedphone 30 bietet die Telekom gezielt für die Zusammenarbeit mit den hauseigenen Speedport-Routern an, wie dem von der Telekom derzeit bevorzugt vermarkteten Speedport W 724V (Test) (Kaufpreis 150 Euro), dem W724V, W921V oder dem neuen Speedport Hybrid.

Dazu lassen sich bis zu fünf Mobilteile mit dem Funkstandard CAT-iq 2.0 am Router anmelden. Erst dieses Zusammenspiel erschließt den vollen Funktionsumfang des Gespanns wie den Zugriff auf die im Router verwalteten Telefonbucheinträge oder Ruflisten. Zum Einrichten und Abhören des Anrufbeantworters setzt die Telekom grundsätzlich auf ihre netzbasierte "T-Net-Box". Außerdem unterstützt das Gerät im Zusammenspiel mit Speedport-Router und All-IP-Anschluss die höherwertige Sprachübertragung HD-Voice. Auf Wunsch lässt sich über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ein Kabelheadset anschließen.

Telekom Speedphone 30

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Arbeitsteilung: Im Mobilteil nimmt man nur lokale Einstellungen vor, alles andere wird im Router konfiguriert.

Auf CAT-iq-Version 2.0 achten

Grundsätzlich lassen sich die Speedphones auch an Routern von anderen Herstellern als der Telekom anmelden. Wer sich für diese Kombination interessiert, sollte allerdings darauf achten, dass der Router die CAT-iq-Version 2.0 unterstützt. Dazu zählen etwa die O2-Homebox 2 oder der VR200v von TP-Link.

Die Fritzboxen von AVM fehlen hingegen auf der Liste, weil sie bislang nur mit CAT-iq 1.0 funken. In Praxistests kam es zudem öfter vor, dass bei Anmeldung des Speedphone 30 an einer Fritzbox 7490 nach dem Gesprächsaufbau nur Rauschen zu hören war - anscheinend haben weder Telekom noch AVM ein größeres Interesse daran, die Kompatibilität ihrer Produkte zu verbessern.

DECT-Telefone im Test

Testbericht

Das für 50 Euro angebotene Speedphone 30 tritt im Test mit etwas höherem Designanspruch an als das zehn Euro günstigere Speedphone 10 (Test), ist jedoch deutlich preiswerter als das auf Android und Touchscreen-Bedienung basierende Topmodell Speedphone 701 (Test). Anders als seine Schwestermodelle ist das Speedphone 30 ausschließlich in der Gehäusefarbe Silber erhältlich.

Telekom Speedphone 30

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Teamarbeit: Das Speedphone 30 ist für das Zusammenspiel mit Telekom-Routern wie dem Speedport W 724V konzipiert.

Viel Komfort und sehr gute Laborwerte

Ein monochromes Display zeigt Menüs, Telefonbucheinträge und Rufnummern an. Die Menüsprache lässt sich zwischen Deutsch, Englisch und Türkisch umschalten. Eine große Zwei-Wege-Wippe mit integrierter OK-Taste, zwei Softkeys und große, beleuchtete Zifferntasten sorgen für einfache und sichere Bedienung. Neben 20 Ruftönen können auch ein Vibrationsalarm und eine blinkende LED ankommende Rufe melden. Ein nettes Detail sind vier Zielwahltasten, die sich mit wichtigen Rufnummern belegen lassen. Zudem gibt es einen Wecker, einen Kalender und einen Babyphone-Modus.

Telekom Speedphone 30

© Telekom

Minimalistisch: Das Hauptmenü verzichtet auf grafische Symbole und bietet nur wenige Einträge.

Vor ein paar Monaten hatten wir das Speedphone 30 bereits nach dem bisherigen DECT-Testverfahren bewertet. Nun durchlief es das Messlabor noch einmal mit CAT-iq-2.0-Anbindung und Wideband-Sprachübertragung.

Gemessen und bewertet haben wir das Speedphone 30 am Telekom-Router Speedport W724V. Dabei überzeugen vor allem 22 Stunden Dauer-Gesprächsbetrieb, im Standby hält das Speedphone 30 knapp neun Tage durch - oder sechs Tage bei aktiviertem Voll-Eco. Der Klang im HD-Voice-Betrieb ist exzellent, im Narrowband-Modus immer noch sehr gut.

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