Testbericht

House of Marley Destiny TTR im Test

House of Marley steht für exzellente Qualität und Umweltfreundlichkeit. Fans von Reggae-Musik ist der Name schon länger ein Begriff. Ob der neue Destiny TTR ein würdiger Kopfhörer ist, zeigt der Test.

House of Marley Destiny TTR

© Hersteller/Archiv

House of Marley Destiny TTR

Pro

  • warmer, groovig-rhythmischer Charakter
  • tolles Bassfundament

Contra

  • nicht hundertprozentig neutral

Wer bei "House of Marley" sofort an Reggae-Musik und Bob Marley denkt, liegt tatsächlich richtig. Seine Witwe Rita und sechs seiner Kinder halten alle Rechte an seinem Erbe und vertreiben Musik-Accessoires wie Kopfhörer und iPod-Docks, die das Lebensgefühl der Marleys widerspiegeln sollen. Ein wichtiger Bestandteil neben der Musik: Nachhaltigkeit. So beeindrucken die Kopfhörer von House of Marley bereits mit einer durchdachten Verpackung, bei der biologisch unbedenkliches Packmaterial verwendet wird; selbst die Klammern, welche die Kabel am recycelten Karton festschnallen, sind aus Bast statt aus Kunststoff.

Auch der Destiny TTR besteht zum Großteil aus Materialien, die das Gewissen beruhigen sollen: Leder, Aluminium und Edelstahl. Er beruhigt auch die Ohren, speziell in lauten Umgebungen - per aktivem Noise-Cancelling, angetrieben von einem Paar AAA-Batterien (noch nachhaltiger sind natürlich wiederaufladbare Akkus). Weil aber ohne aktivierte Geräuschdämmung gar nichts geht, sollte man bei Langstreckenflügen an die Reservebatterien denken.

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Die weichen, ebenfalls in Leder gehüllten Ohrmuscheln ermöglichen längeres Tragen, was dem 40mm-Treiber genug Gelegenheit gibt, dem Gehörgang erderschütternde Vibes näherzubringen. Das textilummantelte, mit einer Fernbedienung und rechtwinkligem 3,5mm- Klinkenstecker versehene sowie erfreulich lange Kabel lässt sich am Gehäuse des TTR ein- und ausstecken - statt dem Hörer springt also lediglich das Kabel ab, falls es beim Grooven mal etwas heftiger zugehen sollte.

Hörtest

Überhaupt ist Grooven das passende Stichwort für den Marley-Hörer. Der Bass aus Erykah Badus "The Healer/ Promise" vom Album "New AmErykah, Pt. One" drängte mit unmittelbarer Wucht und ozeanhafter Tiefe direkt ins Gehirn, der Tester begann als direkte Folge kontemplativ und rhythmisch zu zucken. Der TTR spielt bereits an mobilen Geräten sehr laut, an hochwertigen Kopfhörer-Amps offenbarte er eine Neigung zu einem bärigen, warm temperierten Klangbild, ohne dabei die Obertonanteile in Gänze zu vernachlässigen. Feindynamisch fehlte ein wenig Leuchtkraft, aber auf jeden Fall groovt der Marley wie kaum ein zweiter Noise-Canceller.

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