Streaming-Player

Teufel Raumfeld Connector 2 im Test

Der Streaming-Player aus dem Raumfeld-Programm wird mit verbesserter Hardware, neuer Firmware und verlockendem Preis zum attraktiven Start ins bequeme Multi-Room-Erlebnis.

Raumfeld Connector 2

© Hersteller/Archiv

Raumfeld Connector 2
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EUR 179,90

Pro

  • perfekter Start ins Raumfeld-System
  • super preiswert
  • schneller Armada-Prozessor

Contra

  • kein Coax-Digitalausgang

Fazit

Die Strategie bei Raumfeld kommt HiFi- Fans entgegen: Einzelne Geräte lassen sich durchaus erheblich verbessern, die Kompatibilität nach unten bleibt trotzdem erhalten.

Der Neue kommt offiziell mit hochgestellter 2 im Namen, ist aber zumindest äußerlich keine Potenzierung des Ur-Connectors.

Auf die Rückseite des schlichtens Kästchen im Taschenbuchformat haben es die wesentlichen Anschlüsse geschafft: Netzwerk- Buchse für den Zugang zu LAN und Router, USB-Schnittstelle für externe Festplatten, ein Cinch-Eingang sowie ein analoge und digitale Andockmöglichkeit an die Anlage.

Markantestes Merkmal des Neuen: Die WLAN-Antenne zum drahtlosen Zugang ins Netzwerk ragt nun nicht mehr keck hervor, sie sitzt wie bei jedem moderneren Funker unsichtbar im Gehäuse.

Innen stecken die eigentlichen Neuerungen des Connector 2

Ein schnellerer, leistungsfähiger "Armada"- Prozessor zum Beispiel. Dieser bringt nicht nur erheblich mehr Rechenpower zum noch flinkeren Scannen und Durchforsten freigegebener Mediatheken auf Computern, NAS oder externen Festplatten. Er erweitert zusammen mit dem Wandlerchip von Cirrus Logic die bisherige Auflösungsgrenze von 96kHz/24bit auf volle 192/24.

Praxis: Multi-Room-Lösungen im Vergleich

Damit mutiert der Connector 2 zum neuen perfekten Starter-Kit für alle Multiroom- Interessierten. Bei der Raumfeld- Familie übernimmt stets das stärkste Glied in der Kette die Last der Serververwaltung. Sprich: Der schnellste Prozessor kümmert sich um die flinke Einbindung externer Quelllaufwerke, alle anderen Raumfeld-Streaming-Geräte, wie etwa Speaker S oder L, greifen auf sein Wissen zurück.

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Raumfeld Connector 2
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Der Streaming-Player aus dem Raumfeld-Programm wird mit verbesserter Hardware, neuer Firmware und verlockendem Preis zum attraktiven Start ins bequeme…

Bislang war die Raumfeld Base - eine Art Funk-NAS mit 160-GB-Speicherplatz - mit Abstand das leistungsfähigste Familienmitglied und zwingend notwendig, sollten mehr als zwei Räume simultan mit Musik versorgt werden. Jetzt kann der Streaming- Client die Rolle der Basisstation übernehmen: per Ethernet oder drahtlos und mit dem Vorteil, selber an der HiFi-Anlage gleich schon den ersten Raum musikalisch zu versorgen. Der Ausbau zum Zwei-, Drei-oder Vierraum-System ist damit jederzeit möglich.

Flott unterwegs dank Software-Verbesserung

Zur Hardware-Aufrüstung gesellt sich eine überarbeitete Firmware, die nicht nur den Connector 2 schneller macht: Mit dem Update auf 1.11 sollen alle Raumfeld-Clienten noch flinker beim Scannen und Durchsuchen der Mediatheken werden und auch die gespeicherten Songs auf iPhone und Android- Smartphones können nun über die kostenlose Raumfeld-Controller-App als Quelllaufwerke dienen.

Praxis: Apps fürs Musik-Streaming

Zusammen mit den schon vorhandenen Raumfeld-Tugenden wie geschmeidiges Gapless- Streaming, schneller Vor- und Rücklauf, Mediatheken durchforstbar nach Ordnerstruktur und zuletzt hinzugefügten Titeln, selbsterklärendem Setup, editierbaren Playlisten undzu jedem Künstler angezeigten Mini-Portraitbildern mausert sich das Raumfeld-System immer mehr zur einzig ernsthaften und klanglich durchaus potenten Sonos-Konkurrenz.

Auch Internet-Streaming-Dienste finden bei Raumfeld eine Plattform - bislang sind die beiden großen Abo-Dienste von Napster und Simfy sowie Last.fm vertreten, Internetradio ist mit TuneIn sowieso bestens abgedeckt.

Klanglich hat der akkurat-knackige Connector 2 gegenüber seinem Vorgänger aufgeholt. Die 192/24-Fähigkeit sowie die kontinuierlichen Verbesserungen machen ihn endgültig zum Kauftipp!

 

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