Testbericht

TomTom Start 25 im Test

Der neue Start 25 ist weniger abgespeckt als frühere Einstiegsmodelle von Tomtom und damit so komplett wie nie.

  1. TomTom Start 25 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
TomTom Start 25 Europe Traffic

© Archiv

TomTom Start 25 Europe Traffic

Pro

  • führt so sicher wie das Go-Modell
  • Bedienung, Oberfläche gleich + einfach

Contra

  • Bluetooth-Freisprechanlage fehlt
88,2%

Mit der neuen Start-Serie räumt Tomtom sein Angebot radikal auf: Die Hardware ist vom günstigsten Start 20 mit Mitteleuropa-Karte und 4,3-Zoll-Display für 139 Euro bis zum Go Live 825 nahezu gleich, ein 3,5-Zoll-Modell gibt es gar nicht mehr.

Klare Abstufung auch bei den Funktionen - die Start-Serie und das verbleibende Via-Modell müssen anstatt mit HD Traffic mit TMC als Staudienst auskommen, bei der Start-Serie fehlt auch die Bluetooth-Freisprechanlage. Der hier getestete Start 25 Europe Traffic kostet 179 Euro.

Menü wie die Großen

Auch bei der Software herrscht mittlerweile Einheit: Waren die früheren Einstiegsmodelle von Tomtom stets auch bei der Software deutlich von den größeren Modellen zu unterscheiden, so braucht man aktuell schon intime Kenntnisse, um die Geräte nur anhand der Menüs und Kartenansicht zu erkennen. Bedienung, Oberfläche - alles ist gleich und damit einfach.

Wie erwähnt fehlen dem Start 25 gegenüber dem Go nur die Bluetooth-Freisprechanlage und der Live-Dienst; wer nur selten längere Strecken fährt und nicht gerade in einer stauträchtigen Großstadt wohnt, kann hier guten Gewissens sparen. Als Ersatz für das Live-Modul gibt es einen samt Antenne unauffällig ins Kabel integrierten TMC-Empfänger; Wetterinfos und die Google-Suche fehlen folgerichtig.

Unterwegs ohne Verzicht

Wenn man nicht gerade in der Rush-Hour oder im Urlaubsverkehr unterwegs ist, berechnet der Start 25 auch die exakt gleichen Routen und führt genauso sicher wie das Go-Modell - nur die Staumeldungen via TMC sind deutlich ungenauer als beim Live-Dienst und reichen auch nicht bis in die Innenstädte hinein.

Damit kann Tomtom seine Stärken hier nicht mehr so ausspielen wie bei den Modellen mit HD Traffic, da die Bedienoberflächen ansonsten identisch sind, fällt dies aber nicht  stark ins Gewicht wie früher. Unterm Strich ist der Tomtom Start damit der stärkste Einstiegs-Tomtom, den wir bisher getestet haben.

Weitere Infos:

Kaufberatung: Portable Navigationsgeräte

Das erste Android-Autoradio: Parrot Asteroid im Test

Mehr lesen

Wer ist die Nummer eins? -

Mehr zum Thema

Tomtom Start 60 Europe Traffic im Test
Testbericht

Das Tomtom Start 60 Europe Traffic glänzte im Test mit seinem riesigen 6-Zoll-Bildschirm und sehr guter Zielführung.
TomTom Rider im Einsatz
Motorrad-Navi

Sommerliche Testfahrt: In Italien konnten wir einen ersten Blick auf den neuen Tomtom Rider werfen. Montiert auf Suzuki-Reisesportlern zeigte, das…
Tomtom Go 500
Testbericht

Tomtom hat seine Navi-Ikone radikal überarbeitet. Der Test des Go 500 zeigt dass das an vielen, aber nicht an allen Stellen gelungen ist.
TomTom Start 60 M Europe Traffic
Testbericht

Das größte Tomtom aus der kleinsten Start-Serie tut sich im Test gegen die Konkurrenz schwer, da der Staudienst Tomtom Traffic fehlt.