Testbericht

Toshiba Portege Z930-105 im Test

Dieses Leichtgewicht steckt in einem schicken und robusten Gehäuse. Im Labor liefert das Ultrabook ein außergewöhnliches Ergebnis ab.

  1. Toshiba Portege Z930-105 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Toshiba Portege Z930-105

© Toshiba

Toshiba Portege Z930-105

Pro

  • Tastatur gut
  • Spritzwasserschutz
  • Display gut im Freien ablesbar

Contra

  • Touchpad schwach
81,4%

Unglaublich, wie leicht das Toshiba Portege Z930 ist! Mit 1,1 Kilogramm wiegt der 13-Zöller keine 30 Gramm mehr als das MacBook Air im kleineren 11-Zoll-Format. Das silbergraue Magnesium-Chassis präsentiert sich verwindungssteif und hält laut Toshiba einer Belastung von 100 Kilogramm stand. 

Gehäuse: Tastatur gut, Touchpad schwach

Wenig Schutz, zumindest gegen eindringende Schmutzpartikel, offenbaren dagegen die Schlitze zu beiden Seiten, in denen sogar eine Scheckkarte abtauchen kann: Wie bei vielen Ultrabooks wurde beim Portege Z930 die Tastatur etwas tiefer ins Gehäuse eingelassen, um in dem 16 Millimeter flachen Ultrabook den naturgemäß geringen Hub zu verbessern.

Die Vertiefung wurde bis zum Rand gezogen, wodurch im geschlossenen Zustand die seitlichen Öffnungen entstehen. Den Platz hat Toshiba aber gut genutzt und der beleuchtbaren Tastatur des Portege Z930 eine zusätzliche Spalte für die Steuerungstasten spendiert.

Ein Spritzwasserschutz soll dem Benutzer bis zu drei Minuten Zeit geben, um das System herunterzufahren, bevor Flüssigkeit ins Gehäuse des Toshiba Portege Z930 dringt. Das kleine Touchpad ist etwas unkomfortabel, wenn man beispielsweise ein Bild mit zwei Fingern drehen möchte. Die abgesetzten Maustasten brauchen einen starken Druck.

Display: Gut im Freien ablesbar

Die Auflösung von 1366 x 768 Pixeln ist Standard und für ein 13-Zoll-Display ein guter Wert. Mit 273 cd/m2 ist das entspiegelte Display des Portege Z930 auch im Freien gut ablesbar. Ohne diskrete Grafik im Gepäck liefert die reine Chipsatzgrafik der HD-4000-Familie auch im Portege nur einen mittleren Wert.

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Anders sieht es bei den Systemmessungen aus: Hier holt das Toshiba-Ultrabook die volle Punktzahl und bietet eine 100-prozentige relative Systemleistung. Auch im Portege Z930 basieren die Ergebnisse auf Intels Chip Core i5-3427U aus der vPro-Serie, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 128-Gigabyte-SSD.

Toshiba Portege Z930-105

© Toshiba

Toshiba Portege Z930-105

Ausstattung: Verschlüsselung an Bord

Die Featureliste des Toshiba Portege Z930 wird angeführt vom Trusted Platform Module (TPM) zur Verschlüsselung wichtiger Daten und Passwörter und einem High-Speed-UMTS-Modul.

Ansonsten entsprechen die Schnittstellen mit drei USB-Ports, SD-Kartenleser, VGA und Gigabit-LAN-Anschluss in Normgröße, Wi-Fi und Intel Wireless Display dem Standard. Statt einer kombinierten Headsetbuchse sind die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon getrennt.

Fazit: Beeindruckende Systemleistung

1499 Euro sind kein Pappenstiel - einen solch sicheren Rechner sollte man auch tatsächlich brauchen. Bei der Systemleistung zeigt das Portege Klasse: Platz zwei in der Bestenliste sind der Lohn, den es sich mit dem Fujitsu Lifebook U772 teilt.

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