Testbericht

Toshiba Tecra A9

Als ausgewiesenes Business-Notebook bietet das tecra A9 jede Menge Sicherheitsfeatures und eine solide Verarbeitung  - für nur 1234 Euro.

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Toshiba Tecra A9

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Toshiba Tecra A9
Trackpoint

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Blue-Ball: Der blaue Trackpoint in der Tastatur des Toshiba ist für Trackpad-Phobiker eine willkommene Alternative.

"Keine Chance für Schnick und Schnack" - die Hornbach-Werbung trifft voll auf das Toshiba Tecra A9 zu. Sogar beim Design verzichtet Toshiba auf jedes Experiment; allerdings mit dem Ergebnis, dass das A9 zwar hochfunktional und stabil, aber auch sehr nüchtern wirkt. Doch wie es sich für einen Business-Profi gehört, gefällt das Tecra mit Sicherheitsfeatures wie Fingerabdruck-Leser und Passwort- sowie Fallschutz für die Festplatte. Die Tastatur ist spritzwassergeschützt und der gesamte Aufbau strahlt Solidität aus. Allerdings fordert so viel Stabilität beim A9 ihren Tribut: Seine 2,9 Kilo Gewicht ohne Netzteil sind für einen mobilen Arbeiter schon recht viel und nur begrenzt lange tragbar.

Gute Ausdauer, viel Rechenpower

Dafür hält das A9 mit dreieinviertel Stunden erfreulich lange durch und rechnet dabei dank Core-2-Duo-CPU sehr flott. Beim Arbeitsspeicher bescheidet es sich mit 1 Gigabyte, was ausreicht. Dieses verteilt sich auf zwei 512-MB-Riegel, was für etwas höheres Tempo sorgt. Andererseits verteuert sich dadurch das Nachrüsten, denn für den Einsatz eines weiteren Speicherbausteins muss einer der beiden seinen Platz räumen. Eine relative Seltenheit bei Toshiba ist der Trackpoint - insbesondere Nutzer, die mit dem Touchpad auf Kriegsfuß stehen, werden dieses Detail begrüßen. Bei den Schnittstellen fällt der serielle Anschluss auf, der nicht nur bei Messtechnikern nach wie vor ein begehrtes Feature ist. Auch sämtliche notwendigen Schnittstellen von 3xUSB über VGA, LAN und WLAN-Modul sind an Bord. Letzteres beherrscht den neuen WLAN-Standard Draft-n, der - einen entsprechenden Router vorausgesetzt - erheblich höhere Datenraten ermöglicht. Bluetooth und ein Speicherkartenleser komplettieren das Angebot. Als echter Büro-Profi verzichtet das Toshiba auf eine externe Grafik-Lösung und setzt voll auf die integrierte Intel-Grafik X3100. Erfreulich: Das Display spiegelt nicht und leuchtet zudem mit 143 cd/m2 ausreichend hell. Auch die Tastatur kann vollauf überzeugen. Der Lüfter des Tecra läuft zwar fast permanent, verhält sich dabei aber meist angenehm leise.

Toshiba Tecra A9 (PTS52E-00W00GGR)

HerstellerToshiba
Preis1234.00 €
Wertung295.0 Punkte
Testverfahren1.0

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