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TP-Link Archer VR2600v: Ausstattung und Konfiguration

  1. TP-Link Archer VR2600v im Test
  2. TP-Link Archer VR2600v: Ausstattung und Konfiguration
TP-Link Archer VR2600v

© TP-Link

Die Anschlüsse des VR2600v von links nach rechts: Einschalttaste, Stromanschluss, zwei Telefonbuchsen, vier Gigabit-Ethernet-Ports, WAN-Buchse für externe Modems, Reset-Knopf und die Buchse für den ADSL/VDSL-Anschluss. Hinzu kommen (auf dem Foto nicht zu sehen) auf der linken Seite zwei mal USB 3.0 und auf der rechten Seite zwei TAE-Buchsen. Für WPS, WLAN und DECT gibt es außerdem drei Taster.

Mini-Telefonanlage inklusive 

Zur umfangreichen Ausstattung des VR2600v zählt auch eine Telefonanlagenfunktion. Zwei analoge Endgeräte lassen sich wahlweise über seitlich angebrachte TAE-Buchsen oder über die auf der Rückseite montierten RJ11-Tele​fonbuchsen anschließen. Einen S0-Bus für die hierzulande immer noch verbreiteten ISDN-Endgeräte unterstützt TP-Link allerdings nicht. Hinzu kommt eine CAT-iq-2.0-taugliche DECT-Basis, an der sich bis zu sechs schnurlose Telefone anmelden lassen. Da der deutsche DECT-Primus Gigaset die Router von TP-Link mit seinen HX-Mobilteilen gezielt unterstützt, sind diese für Besitzer des VR2600v eine empfehlenswerte Wahl. Wer den Router allerdings als Anrufbeantworter nutzen will, muss den dafür nötigen Speicherplatz erst in Form eines USB-Speichersticks oder Speicherlaufwerks am VR2600v nachrüsten. Auch dann bietet die Firmware des Geräts nur einen einzigen Rufsammler und lässt Funktionen wie Faxunterstützung oder E-Mail-Weiterleitung aufgezeichneter Nachrichten vermissen. 

Stark im Netzwerkbereich 

Für den Betrieb verkabelter Geräte bietet der VR2600v vier eingebaute Gigabit-Ethernet-Ports sowie eine WAN-Buchse, mit der sich der Router etwa an externe Modems oder im Bridge-Modus an ein vorhandenes IP-Netzwerk anschließen lässt. Zwei USB-3.0-Buchsen unterstützen neben der Anrufbeantworter-Funktion auch den gemeinsamen Zugriff auf​ Speichermedien per NAS-Funktion sowie die gemeinsame Nutzung eines Druckers über einen eingebauten Print-Server. Bei Bedarf lässt sich hier auch ein 3G- oder 4G-Datenmodem-Stick anschließen, der dann einen Backup-Netzzugang per Mobilfunk bietet.​

Konfiguration: Licht und Schatten 

Die Weboberfläche des VR2600v zeigt sich aufgeräumt und übersichtlich und unterscheidet praxisgerecht zwischen Basiseinstellungen und erweiterten Optionen und Funktionen. Für die Ersteinrichtung steht ein Software-Assistent zur Verfügung, der die Konfigurationsdaten von über 70 Festnetz-Internetanbietern kennt. Vergleicht man die Bedienkonzepte von TP-Link und AVM, fallen deutliche Unterschiede ins Auge: AVM hat die Nase vorn bei Einrichtung der Kindersicherung oder beim Messaging-Komfort. Dafür lassen sich bei TP-Link im erweiterten Modus mehr Einstellungen zu Firewall, Routing oder VPN-Verbindungen vornehmen. Doch auch die Chinesen liefern regelmäßig per Software-Updates neue Features und komfortablere Einstellungen nach. Der Zweikampf zwischen TP-Link und AVM dürfte also noch spannend werden – was dem Kunden nur recht sein kann.​

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