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Testbericht

HTC Magic

Testergebnis
336.0 Punkte
380 EUR
Testverfahren: 1.0

connect


Hannes Rügheimer

6. Juli 2009

Inhaltsverzeichnis 2/4

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Was bietet das Triumvirat aus HTC, Vodafone und Google für diesen Preis? Zweifellos ein schickes, mit 14 Millimeter Bautiefe sehr dünnes und mit 120 Gramm angemessen leichtes Gerät. Wieder – und nicht zum letzten Mal – drängt sich der Vergleich mit Apples iPhone auf: Das Magic ist etwas dicker, dafür aber schmaler.

Sein auf Fingertipp gut ansprechender kapazitiver Touchscreen ist mit 46 x 68 Millimetern etwas kleiner als beim Apple-Phone, die Auflösung ist mit 320 x 480 Pixeln identisch. Der Displaydarstellung, die sehr knackig und kontrastreich wirkt, tut dies eher gut. Und mit seinen kompakten Maßen liegt das Magic sehr gut in der Hand.

Alle wichtigen Funkstandards an Bord

Käufer können sich zwischen einer schwarzen und einer weißen Variante des Kunststoffgehäuses entscheiden – die Ausstattung ist in beiden Fällen identisch. Und sie kann sich sehen lassen: Mit Quadband-GSM, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, HSUPA bis 2 Mbit/s, EDGE und WLAN (11b/g) sind alle wichtigen Funkstandards an Bord. Auch der Kurzstreckenfunk Bluetooth 2.0 fehlt nicht, und seit dem Update auf Android OS 1.5 werden mit Headset, Handsfree und A2DP auch mehr Profile unterstützt.

Der Einsatz des Magic als Modem an einem Notebook wird derzeit allerdings nicht unterstützt – weder über das mitgelieferte USB-Kabel noch per Bluetooth. Über die Mini-USB-Buchse an der Geräteunterseite lässt sich wahlweise das Ladegerät, das USB-Kabel zur Verbindung mit dem PC oder das mitgelieferte Stereo-Kabelheadset anschließen – jedoch immer nur eines dieser Zubehörteile.

Doch immerhin lädt das Magic seinen Akku auch per USB-Kabel, sofern der angeschlossene Rechner die USB-Versorgungsspannung von 5 Volt liefert. Einen Klinkenstecker zum Anschluss anderer Kopfhörer oder Headsets suchen Magic-Nutzer vergeblich.

32 Gigabyte Speicher bald möglich?

HTC Magic
Bild vergrößern 308 468 http://img4.magnus.de/HTC-Magic-r308x468-C-79f24631-22978936.jpg android brilliert bei der unterstützung von google-diensten wie hier google maps

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Der Speicherplatz des Magic lässt sich per MicroSDHC- Karte erweitern – die internen 192 MB RAM und 512 MB Flash-ROM benötigt das Betriebssystem weitgehend für sich selbst. HTC und Vodafone liefern jedoch eine 8-GB-Speicherkarte mit, die Benutzerdaten wie Musikdateien und Fotos sowie Zusatzprogrammen Platz bietet.

Eine 16-GB-Karte, die es in Online- oder Offline-Shops für weniger als 40 Euro gibt, lief im connect-Test problemlos. Und sobald die bereits angekündigten 32 GB großen MicroSDHC-Karten verfügbar sind, wird sich der Magic-Speicher auch auf diese Größe aufrüsten lassen.

Ein GPS-Empfänger, der sich ab Werk für das vorinstallierte Google Maps nutzen lässt, ist ebenfalls an Bord. Navisoftware und ortsabhängige Anwendungen lassen sich über den An droid Market nachinstallieren – dazu gleich noch mehr. Wie auch der WLAN-Funk verbraucht die GPS-Lokalisierung jedoch viel Akkustrom, weshalb man sie bei Nichtgebrauch in den Geräteeinstellungen deaktivieren sollte.


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