Cloud-Speicher

Vodafone Cloud im Test

Der Mobilfunkprovider spendiert nur seinen Kunden kostenlosen Online-Speicher. Die Multimedia-Cloud versucht auf elegante Weise Fotos, Videos und Musik zu ordnen. Teilen ist aber nicht ihre Stärke.

Vodafone Cloud

© Vodafone

Vodafone Cloud

Pro

  • 25 GB für die Datensicherung
  • automatische Kategorisierung
  • Musikwiedergabe via Playlisten

Contra

  • eingeschränktes Datei-Sharing
  • max. 100 MB Uploads (Browser)
  • nur Vodafone-Mobilfunkkunden

Smartphone kaputt, Daten weg? Nein. Mit seinem webbasierten Sicherungskonzept möchte Vodafone Kunden mit Mobilfunklaufzeitvertrag oder Callya-Prepaidtarif ärgerlichen Datenverlust ersparen. Clever: Jedes eingebundene Mobilgerät erhält ein eigenes Verzeichnis, in dem dessen Uploads auflaufen. Den Gesamtdatenbestand unterteilt der intelligente Speicherdienst selbsttätig in die Kategorien Bilder, Videos, Musik und Dokumente. So lässt sich der Verzicht auf ein vollwertiges Dateimanagement verschmerzen, zumal neben Fotoalben auch Playlisten für die Musikwiedergabe vorhanden sind. Mit Schlagworten, sogenannten Tags, versehene Dateien kann die Suchfunktion herausfiltern.

Von den Apps für Android, iOS und Windows Phone überzeugte die Android-Umsetzung am meisten. Bei der Einrichtung kann man die Datensicherung via Mobilfunk deaktivieren und festlegen, welche Kategorien synchronisiert werden sollen. Manuelle Up- und Downloads sind ebenfalls möglich. Und die Datensicherung läuft im Unterschied zur nicht ganz so flexiblen iPhone-App sogar automatisch ab. Beide Apps informieren stets über Synch-Status und die Anzahl neuer Elemente. Mit einer Fingerberührung bringt man die Datenwolke - idealerweise via WLAN - auf den neuesten Stand.

Der Funktionsumfang ist überschaubar: Share-Dateien werden zum Teil einfach in die E-Mails eingebettet, was bei Fotos noch akzeptabel sein mag, bei Dateiformaten wie PDF aber nicht klappte. Der Mobilfunkanbieter sichert den SSL-geschützten Datentransfer und die verschlüsselte Speicherung im Web zu.

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