Car Connectivity

Volvo Sensus Connected Touch

Volvo hat Rückenwind und greift die deutsche Konkurrenz in ihren ureigensten Disziplinen an: technische Innovation und Vernetzung. Das Multimediasystem Sensus Connected Touch im Test.

  1. Volvo Sensus Connected Touch
  2. Multimediasystem
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© Archiv

Unverwüstlicher Schwedenstahl, panzerähnliche Sicherheit: Diese Klischees werden dem schwedischen Hersteller Volvo schon lange nicht mehr gerecht. Ein Volvo ist heute viel mehr, als es die kantigen Akademiker-Trutzburgen der 80er- und 90er-Jahre waren.

Das neue Einstiegsmodell V40 beweist es: Dieses hochmoderne Auto braucht sich in puncto Verarbeitung, Design, Elektronik und Fahrerassistenz vor den deutschen Giganten Audi, BMW und Mercedes nicht zu verstecken.

Relaxtes Ambiente

Ganz im Gegenteil: Vor allem mit seinem gediegen und entspannend gestalteten Innenraum hebt sich der Volvo angenehm vom eher technisch-kühlen Look der deutschen Konkurrenz ab - "Reisen statt Rasen" lautet das Motto der Nordländer. Dazu passt die Armada an Assistenzsystemen im Volvo:

Es gibt einen automatisch lenkenden Einparkassistenten, einen Abstands- und Spurassistenten (mit Lenkeingriff), einen Notbrems-Automaten mit optischem Signal und den Totwinkel- Erkenner BLIS, der sogar vor querendem Verkehr warnt, wenn man rückwärts ausparkt. Kurz und gut: Alles, was derzeit als Stand der Technik in Sachen Fahrerassistenz gilt, ist im V40 vorhanden.

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Volvo V40, Sensus Connected Touch
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Infotainment mit Update

Auch beim Infotainment will Volvo nicht nachstehen, geht hier jedoch einmal mehr einen eigenen Weg. Die Volvo-Mittelkonsolen sind vergleichsweise klassisch aufgebaut; einen zentralen Controller, wie man ihn bei Audi, BMW und Mercedes findet - aber mittlerweile auch bei vielen anderen Herstellern -, gibt es hier nicht. Stattdessen setzt Volvo auf einen Dreh-Drücksteller im Bedienpanel, eine Lenkradfernbedienung und Sprachsteuerung. In die Mittelkonsole integriert sind das Radio, die Klima- und Telefonbedienung sowie das festplattenbasierte RTI-Navigationssystem (1150 Euro).

In die Neuzeit katapultiert wird dieses System durch ein Update: Für nur 690 Euro rüstet der Volvo-Händler das auf Android basierende "Sensus Connected Touch" nach - eine kleine Blackbox fürs Handschuhfach, die es in sich hat.

Der Clou: Das System passt in alle Volvos ab Baujahr 2010, die einen 7-Zoll-Touchscreen haben. Und selbst Fahrzeuge ohne Touchscreen müssen nicht außen vor bleiben: In solchen Fällen wird ein Rahmen mit Infrarotsensoren auf den Bildschirm geklebt, der die Touch- Funktion nachträglich ermöglicht. Das sollte Schule machen, liebe Autohersteller!

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