Messaging-App

WhatsApp im Test

WhatsApp steht inzwischen synonym für mobiles Chatten - so populär ist die Messaging-App weltweit. Wir zeigen im Test, ob die Pole Position verdient ist?

Whatsapp Display

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Whatsapp Display

WhatsApp

WhatsApp hat im Jahr 2009 in Kalifornien das Licht der Welt erblickt und seitdem einen beispiellosen Siegeszug angetreten: Hunderte Millionen Nutzer weltweit hat der beliebte Messaging-Dienst, in allen App-Stores ist das zugehörige Programm von der Top-10-Liste der meistgeladenen Programme nicht wegzudenken, und in Deutschland gibt es beinahe so viele Nutzer wie verkaufte Smartphones.

Das liegt nicht nur daran, dass sich mit WhatsApp für lediglich 99 Cent pro Jahr kostenfreie Nachrichten über die Internetverbindung absetzen lassen, anstelle pro SMS zwischen 10 und 20 Cent an den Mobilfunkanbieter abdrücken zu müssen.

Denn abgesehen von der Preisgestaltung gestaltet WhatsApp die mobile Kommunikation auch ganz schön komfortabel und benutzerfreundlich: Wer neu dabei ist, sieht sofort, welche Freunde ebenfalls WhatsApp nutzen - weil sein Adressbuch von dem Dienst hochgeladen und ausgewertet wird.

Anschließend geht alles ganz leicht: Mit wenigen Taps aufs Display hat man eine Nachricht abgesetzt, die inzwischen nicht nur Text und Smileys enthalten kann, sondern auch mit Fotos, Videos und Audio-Nachrichten, mit den Koordinaten des aktuellen Standorts oder Kontakt-Informationen angereichert werden darf.

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Das ist fast so funktional wie E-Mails, nur eben weniger förmlich - und schneller: Auf Wunsch schickt ein Tap auf die Enter-Taste das Getippte auf die Reise, und viele Whats- App-Nutzer chatten beinahe synchron.

Weitere praktische Features sind Gruppenchats - etwa für Vereinsnachrichten - und Broadcasts, die ebenfalls an mehrere oder alle Kontakte verschickt werden können und wie eine Statusmeldung wirken.

Fazit

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Abgesehen von den Datenschutz- und Sicherheitsproblemen in der jüngeren Vergangenheit sorgt auch das Account-Konzept von WhatsApp für Einschränkungen.

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Denn anstelle von Benutzernamen und Passwort verwendet der Dienst die Telefonnummer des Nutzers als Identifikationsmerkmal und wertet nebenbei auch noch die IMEI-Nummer des Smartphones aus. Damit lässt sich WhatsApp stets nur an einem Gerät nutzen. Konsequent ist daher, dass es keine Apps für PC oder Mac gibt.

Mehr WhatsApp-Alternativen und Messaging-Apps finden Sie in unserem großen Vergleichstest.

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