Testbericht

Wiko Cink Peax 2 im Test

Auf den ersten Blick wirkt das Wiko Cink Peax unauffällig, doch im Laufe des Tests zeigt sich: Im Detail hat es viel zu bieten.

  1. Wiko Cink Peax 2 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Wiko Cink Peax 2

© connect

Wiko Cink Peax 2

Pro

  • handliche Bauform
  • Dual-SIM-Funktion
  • MicroSD-Kartenslot

Contra

  • kleines, grob auflösendes Display
  • kleiner interner Speicher
  • schwache Kamera
71,0%

Im Reigen der 5-Zöller wirkt das Wiko Cink Peax 2 für 175 Euro mit seinem kompakten Gehäuse zunächst vergleichsweise bescheiden. Mit Abmessungen von 133 x 68 x 11 Millimetern liegt es in Sachen Handlichkeit weit vorn, wobei es wegen seiner fast 2 Millimeter aus dem Gehäuse herausstehenden Kamera sogar noch Punkte lässt.

Das an allen Ecken und Kanten gerundete Gehäuse erinnert an ältere Samsung-Galaxy-S-Modelle. Der besondere Glanz der schwarzen Kunststoffoberflächen erweist sich in der Praxis als ziemlich fettanfällig; empfindliche Menschen sollten immer ein Tuch dabei haben. Der das Display umschließende dunkel-silbrige Rahmen verkratzt leicht, und die Gehäuseschale sitzt oben auch nicht allzu fest auf.

Ausstattung: Dual-SIM und wechselbarer Akku

Doch immerhin ist sie abnehmbar und bietet Zugriff auf einen wechselbaren Akku. Da ist Wiko auch manch etabliertem Hersteller voraus, obwohl die Ausdauer von über sechs Stunden im typischen Einsatz und bis zu 15 Stunden beim Telefonieren im GSM-Netz auch nicht von schlechten Eltern ist.

Neben dem Akku sitzen zwei normal große SIM-Karten-Slots im Fach, die den gleichzeitigen Betrieb eines 2G/3G- und eines reinen 2G-Mobilfunkteils ermöglichen. Angesichts dieser Details wundert es nicht, dass das Cink Peax 2 von einem Mediatek-Prozessor angetrieben wird. In ihm arbeiten 4 Kerne a 1200 MHz und sorgen bei ganz normalen Anforderungen für eine wahrlich ordentliche Leistung unter Android 4.0. Der ein bisschen knapp bemessene verfügbare Speicher im Gerät von gerade einmal 1,8 Gigabyte schiebt allzu forschem App-Ausbau schnell einen Riegel vor.

Immerhin lassen sich Musik, Filme oder Fotos auch auf eine optionale Micro-SD-Card outsourcen, die als letztes Element unter dem Deckel des Akkufachs ihren Steckplatz findet. Das können selbstredend auch Bilder von der 8-Megapixel-Kamera. Qualitativ kann der mit zwei Fotoleuchten ausgestattete Sensor mit den Kameras einfacher Smartphones mithalten. Etwas abgeschlagen ist das Display mit seinen 4,5 Zoll. In Sachen Auflösung bietet es zumindest dem Screen des ähnlich ausgestatteten Mobistel Cynus T5 Paroli, weil es mehr Details auf kleinerem Raum zeigt.

Fazit: Im Labor alles in Ordnung

Im Labor zeigte sich das Wiko Cink Peax 2 dann konkurrenzfähig. Beim Telefonieren aber würde eine höhere Lautstärke in Empfangsrichtung noch Vorteile bringen, beim Funk eine etwas höhere Empfindlichkeit im 3G-Netz. Doch insgesamt ist labortechnisch alles in Ordnung. So kommt das kompakte Wiko Cink Peax 2 dank ausgeglichener Leistungen auf ein punktgleiches Testergebnis wie das deutlich größere Mobistel Cynus T5.

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