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Testbericht

Yamaha RX-V 1800

Vollgestopft mit Features und extrem musikalisch, der Testsieger um 1100 Euro

  1. Yamaha RX-V 1800
  2. Datenblatt
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© Archiv

Die Ausstattungs-Liste liest sich wie die Weihnachts-Wunschzettel ehrgeiziger japanischer Ingenieure, die unbedingt jedes erdenkliche Feature verarbeiten wollten. Sieben Endstufen, Anschluss für vier Lautsprecherpaare nebst Center - und er kann noch  Extra-Zonen wahlweise mit Musik oder gar Videobild versorgen. Wer dies und die hinteren Surround-Back-Kanäle nicht benötigt,kann die Front-Boxen auchgerne mit je zwei Endstufen befeuern: Eine kümmert sich dann um den Mittel-Hochton,die andere steht dem Bass zur Verfügung.

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© H.Härle

Mit vier HDMI-Eingängen ist der Yamaha im Testfeld am besten für die HD-Welt gerüstet.

Das hauseigene Einmess-System übernimmt das Lautsprecher-Setup und gleicht auf Wunsch per Equalizer den Klang an die Raumgegebenheiten an. Ist das Videobild mal ein paar Millisekunden langsamer als der Ton, lässt sich dieses Manko dank Lip-Sync-Funktion beheben, indem der Ton einfach entsprechend verzögert wird. Und die  einstellbare Crossover-Frequenz regelt genau, ab wie viel Hertz der Subwoofer die Bassarbeit übernehmensoll - für Sub-Sat-Systeme überlebenswichtig. Sehr leistungsfähig ist auch die Videosektion. High-Definition-Video schleust der Yamaha ohne Murren weiter, und bereitet auch analoges Video gerne für die Ausgabe an einen 1080p-fähigen Bildschirmauf, samt einwandfreier Skalierung und De-Interlacing. Mit vier HDMI-Eingängen ist der Yamaha in dieser Klasse ohnehin der Primus.

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© H.Härle

Die großen Kühlrippen und das dicke Netzteil fallen sofort auf

Hörtest

Der Yamaha RX-V 1800 zauberte mit seinen Stereo- Künsten eine beeindruckende  Klangkulisse, mit klaren Bassläufen, strukturierten Gitarrenriffs, feinen Violinstrichen und sehr natürlichem Oberton. Im Mehrkanal-Modus konzentrierte er sich auf eine sehr natürliche Wiedergabe mit vielen Details ohne Effekthascherei. Neben dem herkömmlichen Durchgang in Dolby Digital gönnten sich die Tester auch das legendäre Londoner Reunion-Konzert der Gruppe Cream auf HD-DVD mit DTSHD- Master-Tonspur (Warner). Plötzlich löste sich der Receiver von den bekannten Maßstäben der datenkomprimierten Surround-Codecs und zeigte, was möglich ist. Solch einen beeindruckenden Live-Sound, so viel Tiefe in Stimmen und Gitarrensaiten wird man nie auf einer schnöden DVD finden.

Yamaha RX V 1800

HerstellerYamaha
Preis1100.00 €
Wertung93.0 Punkte
Testverfahren1.0

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