Testbericht

Yamaha RX-V 1900

Der Yamaha-Receiver ist bis an die Kühlrippen mit raffinierter Technik bewaffnet.

  1. Yamaha RX-V 1900
  2. Datenblatt
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© Archiv

Gleich vier HDMI-Eingänge bieten genügend Anschlussmöglichkeiten für DVD-Player bis Blu-ray-Spieler. Dabei wird selbstverständlich nicht nur digitales Bild bis in die höchste Auflösungsstufe 1080p akzeptiert; auch die Edel-Soundformate Dolby True HD und DTS-HD Master werden herzlich willkommen geheißen. Egal, ob vorher bereits vom Zuspieler in PCM gewandelt (mit Samplingraten bis zu 192 Kilohertz) oder als Datenstrom, den die Receiver gerne selbst umrechnen. Auch DSD-Bitströme von SACD-Playern würde der Yamaha RX-V 1900 akzeptieren; allerdings gibt es momentan kaum Player auf dem Markt, die selbige überhaupt per HDMI ausgeben können.

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© J. Winkler

Für Flachbildschirm oder Beamer steht je ein HDMI-Ausgang parat, der auch analog eingespeiste Videosignale in die gewünschte digitale Form bringt - per Scaler und De-Interlacer auch aufpoliert bis zur magischen Grenze von 1080 mal 1920 Zeilen in Vollbildern. 

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© J. Winkler, Hersteller

Unter der Frontklappe

Fleissige Helfer

Das gewohnt gute Einmessprogrammen von aus hauseigener Produktion ermittelt sorgsam an verschiedenen Messpositionen eine Anpassung der Akustik an die Raumbedingungen. Das ist nicht nur eine feine Erfindung für Handbuch-Allergiker, sondern in fast jedem Wohnzimmer äußerst sinnvoll.

 Die sieben Endstufen kann man freilich für den kompletten 7.1-Aufbau nutzen - oder brachliegende Verstärkerkraft auch zum Bi-Amping der Frontboxen einsetzen, soweit die Lautsprecher-Terminals dafür ausgelegt sind. Möglichkeit Nummer drei ist die Beschallung von Nebenräumen; bis zu zwei weitere Zonen sind vom Receiver aus kontrollierbar, allerdings nur mit Stereo-Signalen. Wem außerdem die durchaus beeindruckende Kraft  nicht ausreicht , der hat dank Pre-Outs keinerlei Mühe, weitere Endstufen anzudocken.

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© J. Winkler, Hersteller

Vertraute Optik: Recht ähnlich wie beim Vorgänger RX-V 1800 wirkt das Innenleben. Die edlen Burr-Brown-D/A-Wandler sind weiter versteckt untergebracht.

Hörtest

Schon rein äußerlich ist er von seinem Vorgänger kaum zu unterscheiden, ohne auf die Typbezeichnung zu schielen. Auch im Kern zeigen sich ähnliche Gene: rückseitig montierte Platinen, obwohl es keinen Grund für dieses schamhafte Versteckspiel gibt, ein dickes Netzteil und keine wesentlichen Änderungen am Layout.

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© J. Winkler, Hersteller

Neues Design: Die Fernbedienung des Yamaha wirkt dezenter und eleganter. Schneller als früher wird man aber nicht fündig, denn dafür gleichen sich die Tasten zu sehr.

Auch die klanglichen Unterschiede waren nicht groß. Im Raumklang-Modus mit datenreduziertem Dolby-Digital- oder DTS-Surround wirkten beide Yamahas eine winzige Spur träger als der Denon AVR-2809.

Beim Stereo-Durchgang  zeigte sich der RX-V 1900 eleganter, etwas dezenter, mit einer anmutigen Musikalität.

Ein Gänsehaut-Erlebnis aber bereitete der neue Yamaha bei HD-Ton: Als hätte man die Tester vom Sofa direkt in das aufregende Geschehen gebeamt, verwoben sich Effekte, sphärische Klänge und feingliedrige Kinderstimmen zu einem nahezu perfekten Klangteppich.

Yamaha RX V 1900

HerstellerYamaha
Preis1100.00 €
Wertung93.0 Punkte
Testverfahren1.0

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