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Asus Zenbook UX310 und UX330: Ausstattung und Leistung

  1. Asus Zenbook UX310 und Zenbook UX330 im Test
  2. Asus Zenbook UX310 und UX330: Ausstattung und Leistung
Asus Zenbook UX310 und UX330

© Asus

Die Zenbook-Tastatur lässt sich in drei Helligkeitsstufen beleuchten.​ Einen Touchscreen gibt es nicht, dafür aber ein extragroßes Clickpad.​

Ein weiterer Unterschied betrifft die Speicherausstattung. Beide Zenbooks sind mit einer 256 GB großen SSD bestückt, von der durchschnittlich etwas mehr als 400 MB pro Sekunde ausgelesen werden können, was zügiges Arbeiten erlaubt. Wem die Kapazität nicht reicht, der sollte auf das „dickere“ der beiden Zenbooks zurückgreifen. Denn das UX310 bringt zusätzlich eine klassische Magnetfestplatte mit, deren Leserate mit rund 87 MB/s nicht ansatzweise mit der schnellen SSD mithalten kann, aber ein ganzes Terabyte an Datenspeicher zur Verfügung stellt. Zudem ist auch der Arbeitsspeicher mit grandiosen 16 GB doppelt so groß wie beim leichteren Bruder.​


Was unsere Testkandidaten darüber hinaus unterscheidet, ist weniger gravierend. Beide verfügen über schnelle USB-Schnittstellen, davon jeweils eine im Typ-C-Format. Das voluminösere der Zenbooks hat zusätzlich noch zwei langsame USB-2.0-Slots an Bord – leider sind sie optisch nicht unterscheidbar von der flinkeren USB-3.0-Buchse. Der Videoausgang erfolgt per HDMI-Anschluss, beim schlanken UX330 vermutlich aus Platzgründen in der Micro-Variante. Auch ein Kartenleser ist vorhanden. Einen Fingerabdruckscanner sucht man dagegen vergeblich, beim UX330 ist ein solcher zumindest gegen Aufpreis erhältlich.​

Asus Zenbook UX310 und UX330

© Asus

Das Zenbook UX310 ist zwar nicht ganz so schlank wie das leichtere UX330, doch auch hier finden formatbedingt nicht allzu viele Schnittstellen Platz. Für drei schnelle USB-Slots hat es jedenfalls gereicht.​

Leistung und Ausdauer top

​Die restliche Ausstattung ist weitgehend identisch: Die matten, und damit auch im Freien gut einsehbaren IPS-Displays lösen jeweils in Full-HD auf, wobei das UX330 sichtbar heller strahlt. Hinsichtlich der Tastatur, auf der​ sich sehr angenehm tippen lässt, und dem riesigen Touchpad gibt es überhaupt keine Unterschiede. Die Keyboards sind dreistufig beleuchtbar, per Tastendruck lässt sich die adaptive Bildschirmhelligkeit ein- und ausschalten, auch der Powerknopf befindet sich praktischerweise gleich neben der Tastatur. 

Den zur Kühlung des Skylake-Prozessors obligatorischen Lüfter hat Asus zwischen Basiseinheit und Display versteckt – zumindest optisch, denn akustisch macht er sich allzu oft bemerkbar. Andererseits sorgt die hochwertige CPU jeweils für eine hervorragende Systemleistung. Bleibt die Frage nach der Ausdauer. Auch in dieser Testkategorie geben sich unsere Probanden keine Blöße: Knapp achteinhalb Stunden hält der 57-Wh-Akku des UX330 im praxisnahen MobileMark-Benchmark durch – in Anbetracht der Performance des Geräts ein exzellentes Ergebnis. Der noch etwas stärkere Akku des UX310 macht eine gute Stunde früher schlapp, was dem zusätzlichen Energiehunger von Grafikkarte und Festplatte geschuldet ist, das Ergebnis aber nur unwesentlich trübt.​

Fazit

Alles in allem konnten die Zenbooks fleißig Pluspunkte sammeln. Da sich die Geräte zudem keine nennenswerten Schwächen leisten, schrammen sie beide nur knapp an der Verbalnote „sehr gut“ vorbei. Das UX310 schneidet aufgrund seiner Ausstattungsvorteile einen Tick besser ab. Wer mit der Prozessorgrafik und dem SSD-Speicher auskommt, dafür größeren Wert auf den Faktor Mobilität legt, findet im UX330 das passendere Ultrabook – zumal es auch noch 100 Euro günstiger ist.  

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