Dateiverwaltung auf dem Smartphone

Dateimanagement-Apps für Android

File Explorer + Add-On​

Optisch frisch, werbefrei und gut bedienbar: Der File Explorer gehört zu den besten Dateimanagern für Android – aber nur mit Add-on.​

Pro:

  • Splitscreen-Funktion 
  • mehrere Fenster 
  • einfache Bedienung​

Contra:

  • kein Drag-and-drop 
  • jeglicher Cloud-Zugriff nur via Add-on (2,99 Euro)​
File Explorer + Add On

© Screenshot WEKA / connect

Mit einem Wisch von links gelangt man zu den offenen Fenstern und den Einstellungen. Wer zwei Ordner gleichzeitig im Blick behalten möchte, freut sich über den Splitscreen.

Um es gleich aus dem Weg zu räumen: Die kostenfreie Version des File Explorers ist zwar werbefrei, aber für den Zweck, ein Dateisystem in die Cloud auszulagern, gänzlich ungeeignet. Denn mit Dropbox, Onedrive und Google Drive sowie einigen anderen Speicherdiensten kann sich die App nur verbinden, wenn Sie das kostenpflichtige Add-on freischalten – für erfreulich schmale 2,99 Euro, die meist durch Preisaktionen noch unterboten werden.​

Wer die kleine Summe investiert, bekommt dafür nicht nur einen sehr hübschen, an Googles aktuellen Design-Guidelines orientierten Dateimanager, sondern auch viel Funktionalität. So kann der File Explorer mit mehreren Fenstern umgehen, zwischen denen man mühelos wechselt, indem man von links ins Display wischt. Außerdem versteht sich die App auf die Anzeige der meisten Dateitypen bis hin zu Archiven wie ZIP und RAR. Und neben den Cloud-Diensten kauft man sich mit dem Add-on gleich noch die Unterstützung für das lokale Netzwerk und entfernte Server dazu – wer auch seinen heimischen Rechner einbinden will, ist also gerüstet. Ein Highlight ist die Splitscreen-Funktion, die zwei Ordner gleichzeitig zeigt.​

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Dass der File Explorer Drag-and-drop nicht beherrscht, fällt gerade im Splitscreen-Modus unangenehm auf. Davon abgesehen wird die Benutzerführung der App den Erwartungen mehr als gerecht und bietet überdies eine Fülle an Optionen zur Personalisierung.​

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ES File Explorer Pro​

Nicht schön, aber mit seltenen Features gesegnet: Der ES File Explorer Pro hat Qualitäten, für die man einiges in Kauf nehmen kann.​

Pro:

  • mehrere Fenster 
  • Zugriff auf Amazon S3 
  • Pro-Version für 2,99 Euro entfernt Werbung​

Contra:

  • überfrachtetes Layout 
  • kein Splitscreen​
ES File Explorer Pro

© Screenshot WEKA / connect

Die Cloud-Dienste verbergen sich unter dem Stichwort „Netzwerk“. Die Optik lehnt sich stark an den Windows Explorer an – modernes Material Design sieht anders aus.

Mal ehrlich: Das Klischee, dass Android-Entwickler im Zweifel weniger Wert auf die Optik legen, ist inzwischen hinreichend widerlegt. Und doch gibt es immer wieder Apps, die tonnenweise Features auf Kosten der Benutzerführung integrieren – wie der ES File Explorer. Dafür bietet er Funktionen, die man anderswo nicht bekommt. Und schon aus diesem Grund hat sich diese designtechnisch etwas zurückgebliebene App, die zudem einige Einarbeitungszeit verlangt, eine Empfehlung verdient.​

Eines dieser Alleinstellungsmerkmale ist die Kommunikation mit Amazons Speicherdienst S3, über den wegen der tollen Performance und der kleinen Preise inzwischen große Teile des Webtraffics abgewickelt werden. Auch das Verschieben von Dateien in Ordner per Drag-and-drop, das dem Konkurrenten File Explorer fehlt, ist bei dieser App möglich – dafür beherrscht der ES File Explorer keine Splitscreen-Ansicht, in der Drag-and-drop richtig nützlich wäre …​

Darüber hinaus beherrscht die App aber nahezu alles, was man sich von einem Dateimanager nur wünschen kann. Sie zeigt umfangreiche Informationen zu Dateien und Ordnern, kann verschieben, kopieren und löschen, versteckte Dateien anzeigen und kommuniziert mit dem lokalen Netzwerk, via Bluetooth und mit FTP-Servern. Auch mit einer personalisierbaren Gestensteuerung kann der ES File Explorer dienen.​

Zwar gibt es auch eine Gratisvariante, doch wer sich viele Werbeeinblendungen ersparen will, kauft lieber die Pro-Version für moderate 2,99 Euro.​

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