Dateiverwaltung auf dem Smartphone

Dateimanagement-Apps für iOS

Documents 5​

Einer für alles: Mit diesem Dateiprofi springen Sie spielerisch zwischen Cloud-Speichern und lokal abgelegten Dateien hin und her.​

Pro:

  • kostenlos 
  • zeigt viele Dateitypen an 
  • kann sogar ZIP-Archive packen/entpacken 
  • Integration der wichigsten Cloud-Dienste​
Documents 5

© Screenshot WEKA / connect

Documents bandelt mit Cloud-Anbietern ebenso an wie mit Sharepoint und Ihrem PC oder Mac. Dateien lassen sich per Drag-and-drop in Ordner verschieben – wie zu Hause.

Die meisten Produkte der ukrainischen Firma Readdle sind sehr empfehlenswert – und Documents 5 sollte auf keinem iPhone fehlen: Wie ein Schweizer Messer dient die App als Dateimanager, als Dokumentenbetrachter und sogar als Filmvorführer – und ist obendrein kostenlos erhältlich.​

Perfekt geeignet für den Zugriff auf wichtige Dateien ist Documents 5 aber wegen seines Kommunikationstalents. Denn die App spricht mit Dropbox, Onedrive und Google Drive ebenso wie mit der iCloud und Sharepoint oder Ihrem Rechner, sofern Sie ihn für den Netzwerkzugriff freigegeben haben. So sparen Sie sich den Aufruf der jeweils spezifischen Cloud-App, um auf dort gespeicherte Dateien zuzugreifen. Documents 5 kann sogar ganze Cloud-Ordner synchronisieren, sodass sie stets aktuell in der App zur Verfügung stehen. Aufgrund der Beschränkungen von iOS muss der Dateimanager jedoch einzelne Dateien erst einmal in den lokalen Speicher herunterladen, um sie etwa anschließend auf einem anderen Cloud-Dienst ablegen zu können.​

Praktisch ist, dass das lokale Handling von Dateien per Drag-and-drop funktioniert – einfach ziehen und fallen lassen, wie mit der Maus am Rechner. Und möchte man einmal schauen, was sich eigentlich in einer Datei versteckt, so besticht die App durch die Unterstützung und Anzeige zahlreicher Dateiformate – von PDF- über Office- und iWork-Dateien bis hin zu Fotos und Videos. Als „Document Provider“ erlaubt Documents 5 zudem den Import von Dateien etwa aus Mail-Anhängen wie auch das Öffnen lokal gespeicherter Dateien.​

Transmit​

Admins Liebling: Diese App ist mehr als ein FTP-Client – angenehmer lassen sich serverseitige Dateisysteme unter iOS nicht managen.​

Pro:

  • flotter Zugriff auf Server 
  • Sync-Service für den Abgleich von Zugangsdaten 
  • Schutz mit PIN/Touch-ID​

Contra:

  • nur in englischer Sprache​
Transmit

© Screenshot WEKA / connect

Transmit zeigt viele Details zu Dateien an und lässt den Nutzer die Sortierung individuell anpassen. Transmit hat zwei Modi – für lokale Dateien in der App und für den Zugriff auf Server.

Sie halten Dropbox und Konsorten für Consumer-Kram und wollen stattdessen lieber Zugriff auf die Dateien, die auf Ihrem eigenen Server oder in einem Ihrer Amazon-S3-Buckets liegen? Dann sollten Sie einen Blick auf Transmit werfen. Die App der Designschmiede Panic aus Oregon, USA, macht nicht nur Administratoren glücklich, richtet sich aber vorwiegend an Nutzer, für die SFTP und Web-DAV keine Fremdwörter sind.​

Grundlegend ist Transmit in zwei Bereiche aufgeteilt: Unter „Local“ speichert die App heruntergeladene Dateien; der Nutzer darf neue Ordner anlegen und nach Herzenslust schalten und walten – auch per Drag-and-drop. Im Bereich „Remote“ listet Transmit die vom Nutzer eingerichteten Verbindungen zu Servern. Hier findet fast jeder Admin das passende Protokoll. Transmit merkt sich auf Wunsch die Zugangsdaten und synchronisiert sie mittels „Panic Sync“ auf mehreren iOS-Geräten – praktisch, wenn man die langen Zeichenkolonnen für den Amazon-S3-Login nicht jedesmal neu eingeben will. Für Sicherheit sorgt die Unterstützung von Touch-ID.​

Verbindet man sich mit einem Server, fällt sofort die flotte Reaktion auf: Transmit navigiert aufwendige Ordnerstrukturen auf anderen Kontinenten, als lägen die Dateien lokal vor – sogar mit niedrigen Datenraten. Richtig praktisch ist die Document- Provider-Extension, dank der sich in kompatiblen Apps wie iA Writer oder MS Word auch Dateien öffnen und editieren lassen, die auf einem weit entfernten Server liegen. Damit ist Transmit jeden Cent seines eher hohen Preises von 9,99 Euro wert.​

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