Vergleichstest

Drei digitale Vorverstärker im Test

Bislang waren D/A-Wandler lediglich fürs Konvertieren der Musik von digital nach analog zuständig. Jetzt aber entwickeln sie sich zum zentralen Baustein der HiFi-Anlage. Drei bezahlbare Digital-Preamps zeigten bei stereoplay ihr Können.

Drei digitale Vorverstärker im Test

© Hersteller/Archiv

Drei digitale Vorverstärker im Test

Digitale Vorverstärker im Test

Die digitale Revolution entlässt ihre Kinder. Kaum drei Jahre ist es her, dass D/A-Wandler mit neuen Techniken wie asynchroner USB-Übertragung den Computer endgültig als hochwertige Tonquelle in der HiFi-Welt etablierten. Die hierdurch ausgelöste, von Seiten der Hersteller äußerst konsequente Aufarbeitung der Jitter-Thematik hat bei D/A-Wandlern einen geradezu dramatischen Zuwachs an Klangqualität gebracht, den selbst gestandene HiFi-Profis niemals für möglich gehalten hätten.

Begleitet wurde diese Entwicklung von dem steten Vormarsch neuer digitaler Programmquellen auch im HiFi-Bereich: Digitalradio via DVB-S, iPod, Netzwerk-Spieler - all diese Quellen ermöglichen heutzutage die Ausgabe von digitalen Audiosignalen. Was liegt da näher, als die in jüngerer Zeit erreichten Klangfortschritte bei D/A-Wandlern auch für diese Quellen-Vielfalt zu erschließen?

Praxis: Alles über D/A Wandler

Genau das ließ denn beinahe zwangsweise eine neue Gerätespezies entstehen - den digitalen Vorverstärker. Dieser kombiniert eine hochwertige D/A-Wandler-Sektion mit einem digitalen Programmquellen-Umschalter sowie einer analogen Ausgangsstufe mit Lautstärkesteller - und übernimmt damit die zentrale Rolle in einer modernen HiFi-Anlage.

Digitale Vorverstärker im Test

Drei besonders begabte und bezahlbare Digital-Preamps - sie kosten 1.550 bis 1.850 Euro - stellt stereoplay hier vor:

  • Restek MDAC+: "Restek-Komponenten sind langlebige Wirtschaftsgüter in zeitlosem Design. Sie sind eine Anschaffung fürs Leben."
  • T+A DAC 8: "Unser DAC 8 kann alles, was zur höchstwertigen Wandlung beliebiger digitaler Quellen in Audio-Signale nötig ist."
  • Wadia 121: "Wadia baut keine normalen Produkte, sondern Audio-Bausteine, die inspirieren."

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Restek MDAC+
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Anschlüsse und Bedienung

Nur durch eine entsprechende Fernbedienung werden D/A-Wandler mit Ausgangspegelsteller zu echten Digital-Preamps. Die wichtigsten Funktionen sind natürlich Lautstärke-Einstellung sowie Programmquellenwahl. Praktisch aber auch, wenn der IR-Commander die Umschaltung für unterschiedliche Digitalfilter-Charakteristiken erlaubt.

 

Ausstattungsübersicht

© Hersteller / Archiv

Ausstattungsübersicht

Fazit

Tester werden fürs Meckern bezahlt - diesmal werden sie nicht reich: Alle drei Digital-Preamps sind konzeptionell, klanglich und messtechnisch hervorragend. Wer keine analogen Eingänge braucht, bekommt mit ihnen optimale "Vorstufen". In der Summe aller Eigenschaften sammelt der T+A DAC 8 die meisten Pluspunkte, er ist aber auch der teuerste Testkandidat.

Mitbewerber - Burmester 113

Auch Burmester hat im Bereich um 2.000 Euro seinen D/A-Wandler platziert: den 113 für 2.500 Euro. Den Test absolvierte der Burmester 113 mit absoluter Bravour: exzellente Messergebnisse, dazu fantastischer, sehr druckvoller und transparenter Klang. Vor allem sein USB-Eingang ist mehr als nur eine Sünde wert.

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