Einkaufszettel auf dem Smartphone

Mobile Einkaufsliste: Einkaufsplaner-Apps im Vergleich

Der klassische Einkaufszettel wird auf das Smartphone ausgelagert und erlaubt dort das gemeinsame Planen und Teilen von Einkaufslisten. Wir stellen Einkaufs-Apps vor.

  1. Mobile Einkaufsliste: Einkaufsplaner-Apps im Vergleich
  2. Einkaufsplaner-Apps im Vergleich - Teil
Smartphone Einkaufsliste App

© stokkete / Fotolia.com

Einkaufsplaner-Apps auf dem Smartphone ersetzen die klassische Einkaufsliste im Supermarkt.

Kaum jemand kann sich alle Artikel für den Wocheneinkauf merken – daher gibt es Einkaufszettel. Die papierne Variante hat allerdings entscheidende Nachteile: Ständig muss man neue Zettel schreiben, obwohl im Kern dieselben Produkte gekauft werden. Und wäre es nicht praktisch, wenn Partner oder Mitbewohner bei der Planung helfen könnten? Kein Problem! Denn mit der richtigen App für Android und iOS wird der Einkauf zum Vergnügen.

Bring!

„Opinionated Design“ ist ohne Frage ein großer Trend – und Bring! reitet diese Welle mit seinem nicht im geringsten anpassbaren Erscheinungsbild offenbar mit großem Zuspruch. Doch das ist natürlich nicht der einzige Grund, weshalb die kostenfreie App fleißig beste Bewertungen sammelt: 

Der Verzicht auf komplexe Funktionen, die daraus resultierende einfache Bedienung und clevere Details garantieren eine nahezu perfekte Mischung. Beispiel gefällig? Bring! erlaubt durch langen Druck auf ein Produkt – der Katalog enthält je nach Land unterschiedliche generische Bezeichnungen – die Eingabe von Details, etwa zur Menge oder zu bevorzugten Sorten.

Bring! Einkaufsplaner-App

© Bring!

Praktisch: 1. Kategorien lassen sich wie im Supermarkt anordnen. 2. Bevor man loslegt, kann man Bescheid geben. 3. Die Zutaten für leckere Rezepte landen im Nu auf dem Einkaufszettel.

Abgehakte Artikel wechseln von Rot nach Grün und landen unter „Zuletzt verwendet“ – so lässt sich der digitale Einkaufszettel leicht wieder herstellen. Und mit dem schnell angelegten Bring!-Account kann man den Einkauf nicht nur gemeinsam mit der Familie planen – dank der Benachrichtigungsfunktion gibt man den anderen auch Bescheid, dass er erledigt ist.

Pro:

  • einfache Bedienung
  • praktische Features für das gemeinsame Einkaufen
  • schickes Design
  • Webclient verfügbar

Contra:

  • keine Individualisierbarkeit

Fazit

Ein frischer Look, kein Schnickschnack – damit ist die App aus der Schweiz äußerst erfolgreich.

Out of Milk

Die deutsche Kundschaft hat diese komplett kostenfreie App kaum im Blick – das merken iOS-Nutzer anhand der fehlenden Lokalisierung sofort. Und auch unter Android fehlt es an der einen oder anderen Übersetzung; zudem sind manche Funktionen wie die automatische Berechnung von Mehrwertsteuersätzen nur in Amerika wirklich wichtig. 

Deswegen sollten Android-Nutzer die äußerst funktionsstarke App jedoch nicht links liegen lassen: Die Barcode-Erfassung von Artikeln funktioniert auch für hiesige Produkte und erspart viel Tipperei. Der Web-Client kann sich sehen lassen und ermöglicht die Pflege der Einkaufslisten auch vom Büro-PC aus; die Verwaltung der farblichen Kategorien ist ebenso gut gelungen wie die Erfassung von Artikel-Details.

Out of Milk - Einkaufsplaner-App

© Out of Milk

Profunde Unterschiede: 1. Während sich die Android-App aufgeräumt präsentiert, 2. erscheint das iOS-Design vorsintflutlich. 3. Beide Apps glänzen aber durch Liebe zum Detail.

Das gemeinsame Bearbeiten von Listen klappt Account-basiert und im Übrigen tadellos. Darüber hinaus hat Out of Milk auch Vorrats- und To-Do-Listen im Programm. Für iOS-Nutzer ist das veraltete, an Zeiten von iOS 6 erinnernde Design jedoch eine echte Hypothek.

Pro:

  • Erfassung mit Barcode-Scan
  • Web-Client verfügbar
  • leicht individualisierbar

Contra:

  • veraltetes iOS-Design
  • iOS-App nur auf Englisch, Android nur teilweise Deutsch

Fazit

Trotz der Fokussierung auf den US-Markt ist Out of Milk empfehlenswert – für Android-Nutzer.

Die Einkaufsliste

Datenschutz ist ein Pfund, mit dem „Die Einkaufsliste“ wuchern kann: Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt sie für den Abgleich von gemeinsam bearbeiteten Einkaufszetteln keine Registrierung voraus – ein Nutzerkonto mit Angabe von Name und Mail-Adresse ist nicht vorgesehen und auch nicht notwendig. 

Stattdessen wird für jede Liste ein eigener Link kreiert und einfach mit anderen Nutzern geteilt. Chapeau! Auch darüber hinaus weiß die kostenfreie App zu überzeugen: Beim Füllen der Einkaufsliste ersparen clevere Vorschläge aus dem umfassenden Katalog von Maßeinheiten und Artikeln schon nach wenigen Buchstaben weitere Eingaben – durch einen Tipp aufs Display lässt sich der Vorschlag übernehmen.

Die Einkaufsliste - Einkaufsplaner-App

© Die Einkaufsliste

So bunt wie praktisch: 1. Die Hintergrundfarbe lässt sich anpassen. 2. Das Vorschlagsystem der App spart viel Zeit. 3. Der Abgleich von Einkaufslisten verbirgt sich hinter „Liste verbinden“.

Die farbenfrohe App bietet Orientierung mit bunten Kategorien, die nach einem In-App-Kauf auch erweitert werden können. Und sollte ein Artikel in der Datenbank fehlen, lässt er sich leicht hinzufügen. Aufgrund der einfachen, plattformübergreifend identischen Bedienung ist „Die Einkaufsliste“ perfekt für alle, die unter Android und iOS dieselbe Einkaufsliste nutzen wollen.

Pro:

  • datenschutzfreundliche App
  • intelligente Vorschläge
  • viele Einheiten, Maße etc.
  • einfache Bedienung

Contra:

  • nur ein Icon pro Kategorie

Fazit

Wer ungern private Daten preisgeben möchte, sollte sich diese bunte App aus Sachsen ansehen.

iOS-Kurztipp: Apps in Ordner gruppieren

Quelle: connect
Mehr Ordnung auf iPhone und iPad: So einfach lassen in iOS sich mehrere Apps in einen gemeinsamen Ordner ablegen.

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