Tablet-Test

iPad Pro vs. Surface Pro 4: Zeichnen und Schreiben

Wohin mit dem Stift? Diese Frage stellt sich beim Apple Pen, wenn auch erst nach getaner Arbeit. Und das kann dauern. Weil es Spaß macht. Schnell und fehlerlos übernimmt er auch schnelle Linien auf engem Raum. Der realistische Eindruck verstärkt sich, weil ein Sensor die Neigung des Stiftes auf das Gemalte übertragen kann.

Nachdem Microsoft die Erkennungsgeschwindigkeit des Surface Stiftes deutlich verbessert hat, zieht der beim Zeichnen fast gleich. Und er ist funktionaler: Das obere Stiftende fungiert als Radierer, die Spitze als Auswahlwerkzeug, wenn man zeitgleich die seitliche Leiste drückt. Die ist zudem magnetisch, so bleibt der Stift am Ende einfach seitlich am Surface haften.

Skizzen und Zeichnen

© Hersteller

Schnelle Skizzen auf Surface (rechts) und iPad (links). Nach Druck auf Alt + CTRL zeigt das iPad zur Verfügung stehende Shortcuts.

Tippen - aber nicht überall

Sowohl bei Microsoft als auch bei Apple kostet das Tastatur-Cover extra: 149 Euro das Type-Cover für das Surface Pro 4, 179 Euro Apples Smart Keyboard. Verbunden werden beide über magnetische Connectoren, müssen also weder geladen noch per Bluetooth gekoppelt werden. Für zwei mobile Tastaturen von minimalistischer Höhe ist das Schreibgefühl beider hervorragend.

Das Smart-Keyboard war bis Redaktionsschluss noch nicht verfügbar, Apple gab aber Gelegenheit zum Ausprobieren. Es ähnelt optisch dem normalen Smart-Cover. Das ist nicht gerade für seine stabile Standfunktion bekannt, was sich auch mit dem über 700 Gramm schweren iPad Pro nicht bessert - was auf stabiler Oberfläche gut funktioniert, wird auf unebenem Grund zum Balanceakt. Zudem nutzt die in Verlängerung des Deckels ausgeklappte Tastatur nur zwei Drittel der möglichen Fläche.

Das Type-Cover bringt auf dem Platz unter der Tastatur ein Mauspad unter. Zudem sind die Tasten beleuchtbar und die Kombi ist dank des stabilen Kickstands in beliebigen Winkeln fast überall nutzbar - im Bett liegend lässt sie sich sogar über die angewinkelten Knie legen, sodass man auf der herunterhängenden Tastatur tippen kann. Nach dem Patt beim Zeichnen holt das Surface dank der Entwicklungsfortschritte bei Tastatur und Ständer den dritten Punkt.

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