Große Kaufberatung

JVC KD-R921BT

Testgeräte haben's schon schwer: Das JVC KD-R921BT (300 Euro) war kaum in der Redaktion angekommen, da wurde es schon in unseren Golf gehievt und musste arbeiten. Und kurz nach dem Anschalten war klar: Trotz des relativ klein bemessenen Displays findet man sich auf JVCs Top-Radio sehr schnell zurecht...

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Über eine Menütaste gelangt der User in die Einstellungen, wo sich auch die Display- und Tastenfarbe aussuchen lassen. Die Displayfarbe lässt sich in Rot-, Grün-, und Blaustufen anpassen. Mit den Pfeiltasten und dem Lautstärke-Drehrad navigiert man sich durch die Menüs.Was die Ausstattung anbelangt, gibt sich das JVC KD-R921BT keine Blöße, was angesichts des Preises aber auch zu erwarten ist. So lässt sich der Sound mit dem grafischen Fünfband-Equalizer verbessern, außerdem sorgen eine Laufzeitkorrektur und ein Hoch-Tiefpassfilter für sauberen Klang.

Musik gelangt wahlweise über CD-/DVD-Laufwerk oder die beiden USB-Anschlüsse auf der Vorder- und Rückseite auf die Anlage. Praktisch: Das JVC besitzt zwei iPod- oder iPhone-Schnittstellen - so lassen sich Songs wahlweise auf dem iPod oder dem Radio auswählen. Wer die Bluetooth-Funktion nutzen will, muss den im Lieferumfang enthaltenen USB-Stick auf der Rückseite oder vorne einstecken, da Bluetooth nicht im Gerät integriert ist.Die Bluetooth-Freisprechanlage mit externem Mikrofon machte im Test im Ganzen eine gute Figur, obgleich die Telefonate von einem konstanten Hintergrundrauschen begleitet wurden. Auch waren im Festnetz hin und wieder Echos zu vernehmen.

Bluetooth als USB-Stick

Im Auto klangen die Anruferstimmern stets kräftig und gut verständlich - auch bei höheren Geschwindigkeiten waren noch Gespräche möglich. Der Funktionsumfang einer Freisprecheinrichtung ist abhängig von der Kompatibilität des Handys, bei voller Kompatibilität hat man unter anderem Zugriff auf sein Handy-Telefonbuch, kann dieses auf das Radio kopieren sowie per A2DP Musik aufs Radio streamen. Maximal zwei Handys lassen sich mit dem JVC koppeln.Ein wenig umschaltfaul war der Empfänger: Er wechselte während des Tests nur selten die Frequenz, was einige Rauscher und Spratzler zur Folge hatte. Bei gutem Empfang klang JVCs Topmodell dann wieder kräftig und sauber. Deutschsprachige Menüs wären dennoch wünschenswert.

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