Vergleichstest Subwoofer Nubert AW 441 Black&Black, Teufel L 5200 SW, JBL ES 250 PW, B&W ASW 610, Heco Aleva Sub 25 A, Klipsch RW 12 D, Focal Chorus SW 800 V, Velodyne CHT 12 Q, Martin Logan Abyss, Velodyne SPL 800 Ultra, Elac Sub 211 D, Teufel M 9500 SW THX Ultra 2

Durch Subwoofer lassen sich HiFi-Anlagen jedweder Art unkompliziert und eindrucksvoll aufwerten. Zwölf Geräte zwischen 370 und 1600 Euro kämpfen hier um die Gunst des Lesers.

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Vergleichstest Subwoofer Nubert AW 441 Black&Black, Teufel L 5200 SW, JBL ES 250 PW, B&W ASW 610, Heco Aleva Sub 25 A, Klipsch RW 12 D, Focal Chorus SW 800 V, Velodyne CHT 12 Q, Martin Logan Abyss, Velodyne SPL 800 Ultra, Elac Sub 211 D, Teufel M 9500 SW

Viele stereoplay-Leser möchten den Klang ihrer Anlage verbessern, ohne vorhandene Geräte zu ersetzen, durch Tuning und Zubehör. Gedacht wird vielfach an bessere Kabel, stabilere Racks und Raumakustik.

Doch einen äußerst vielversprechenden, in Relation zum möglichen Klanggewinn extrem preiswerten Zubehörbaustein haben viele nicht auf dem Radar: aktive, vielfältig anpassbare Subwoofer, die nur Tiefbass abstrahlen. Geräte, die gemessen an ihren Fähigkeiten sehr wenig Platz brauchen und das Klangniveau einer Anlage beträchtlich steigern können.

Dass die Gattung vielfach stiefmütterlich behandelt wird, hat eine Reihe von Gründen: Viele denken, sie bräuchten gar keinen Subwoofer und begehen damit den ersten Fehler. Manch einem erscheint die Handhabung zu kompliziert, die mit etwas Hintergrundwissen (siehe Beitrag "stereoplay Praxis: So einfach, so gut") in Wirklichkeit sehr einfach ist. Und manch einer hat schlechte Erfahrungen mit der Gerätegattung gemacht, was oftmals an einer unglücklichen Handhabung liegt.

Deshalb ist dieser Vergleichstest gespickt mit einer Reihe (hoffentlich) hilfreicher Beratungskästen, neben den gewohnten Aussagen zu Klang und Messtechnik. Die Spanne der Geräte reicht vom zweckmäßigen Einsteigerwoofer für keine 400 Euro über prachtvolle Designerstücke bis hin zu bezahlbaren Boliden. Ebenfalls dabei: Geräte mit drahtloser Signalübertragung und Einmessfunktionen, automatisch und manuell.

Wolfram Eifert

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Fazit

Aktive Subwoofer, das zeigt unser Test, verdienen mehr Zuspruch seitens der Käufer. Aus den einstigen, ehemals wummernden Kellerkindern sind längst edle und messtechnisch wie klanglich hochleistungsfähige Helfer geworden. Fakt ist: Vielfach sind Woofer das Zubehör, das eine Kette klanglich am meisten nach vorne bringt. Viele Modelle profitieren von raum- und stromsparenden Schaltverstärkern, mit denen selbst Einsteigermodelle in Klangwelten vorstoßen, die sich ein Laie oftmals kaum vorstellen mag, zumal die Preise eher rückläufig sind.

Abzuraten wäre von keinem der zwölf Geräte, dennoch gibt es Rosinenmodelle, die besonders hervorstechen. Schnäppchenaffine Käufer sind mit dem AW 441 von Nubert bestens bedient, der klanglich wie auch technisch vielen teuren Geräten Paroli bietet.

Relativ gesehen fast noch günstiger ist der JBL ES 250 PW, der sein Signal wahlweise auch drahtlos entgegennimmt. Freunde audiophiler Sichtweisen finden im ASW 610 von B&W den kultivierten und betont homogenen Begleiter. Der Heco sieht teurer aus, als er ist, und klingt auch so. Der bullige RW 12 D von Klipsch lässt sich bequem steuern und bläst mühelos teurere Geräte vom Feld.

Anhängern maximaler Präzision sei der Abyss von Martin Logan ans Herz gelegt. Gourmets mit Spieltrieb schnappen sich den Velodyne SPL 800 Ultra, Heimkinofans den großen Teufel. Dieses Prachtgerät ist stark ohne Ende.

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