Vergleichstest

Zwei Blu-ray-Komplettpakete mit 2.1- und 5.1-Lautsprecherset

Praktisch ist es ja schon: Bei den Blu-ray-Komplettanlagen Samsung HT-C 7200 (850 Euro) und Teufel Impaq 3000 (700 Euro) steckt alles, was man zum Filmspaß zu Hause braucht, in einem einzigen Karton.

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© Archiv

Wenn der Postmann zweimal klingelt, könnte er gerade das neue Heimkino zustellen wollen. Denn die beiden Komplett-Systeme von Samsung und Teufel passen samt Blu-ray-Disc-Laufwerk, Verstärker, Woofer und Satellitenboxen in ein einziges, lieferfreundliches Paket.

Samsung HT-C 7200

© Herbert Härle

Optisch liegt die "Design Blu-ray-Anlage" von Samsung mit Hochglanz-Schwarz und Silber ganz weit vorn.

Auch zum Einkaufen muss man sich nicht selbst aus dem Haus bemühen - bestellen lassen sich beide Sets bequem per Mausklick: im Fall Teufel direkt beim Hersteller, der zugleich auch den Vertrieb besorgt; oder, Beispiel Samsung, bei einschlägigen Online-Versendern mit stellenweise fast kriminellen Rabatten. Wobei selbst die unverbindlichen Preisempfehlungen der Heimkino-Bausätze mit 700 beziehungsweise 850 Euro in durchaus erreichbaren Regionen liegen.

Zugegeben, die Blu-ray-Laufwerke beider Systeme verarbeiten nur zweidimensionale Bilddaten. Wer aber Filme gerne wegen des Drehbuches schaut und dabei höchstens der eigenen Dioptrienwerte wegen zur Brille greifen möchte, kann auch ohne 3D-Unterstützung leben.

Teufel Impaq 3000

© Herbert Härle

Nicht gerade außergewöhnlich, aber für den Heimkino-Einsatz passend dezent gestylt zeigt sich das Teufel-Set.

Essentieller ist die Frage, ob es die klassische Surround-Aufstellung sein soll mit Subwoofer und fünf Satelliten-Boxen wie beim Teufel Impaq 3000. Oder ob, wie beim Samsung-Paket, gar nur ein Boxenpaar mit der entsprechenden Bassunterstützung ausreicht.

Messlabor

Im Gegensatz zum Samsung-System kann der Teufel BD-Receiver auch anderen Boxen als Verstärker dienen. An 8/4 Ohm liefert er Sinus-Leistungen in Stereo von 49/84 W, bei Surround-Sound 5x 49/49 W. Die Fehlerkorrektur des Laufwerks arbeitet in beiden Systemen in normalen Parametern.

Fazit

Kino aus der Kiste funktioniert - für den gelegentlichen Filmabend daheim bietet das Teufel-Paket eine günstige Komplettlösung. Beim Samsung steckt der Teufel buchstäblich im Detail - ein hektischer Lüfter macht im Wohnzimmer einfach wenig Spaß.

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