Smartwatch-Vergleich

Apple Watch vs. Android Wear - Force Touch, digitale Krone und Gesten

Sie zeigen Benachrichtigungen an, zeichnen Fitness-Daten auf und lassen sich per Sprache steuern. Auf den ersten Blick könnten sich die Apple Watch und Android-Wear-Smartwatches kaum ähnlicher sein. Doch in der Praxis gibt es deutliche Unterschiede. Wir vergleichen Apple Watch und Android Wear.

Force Touch, digitale Krone und Gesten

Mit der digitalen Krone und Force touch hat sich Apple zwei Besonderheiten zur Steuerung der Uhr einfallen lassen.

Richtig gut gefällt uns dabei die digitale Krone, die je nach Situation unterschiedliche Funktionen erfüllt. Mal dient das Drehen daran zum Scrollen, mal zur Regelung der Lautstärke oder zum Einstellen der Laufzeit eines Timers. Beim kurzen Drücken funktioniert sie wie eine Zurück-Taste, die sie Schritt für Schritt zum Zifferblatt bringt. Langes Drücken startet Siri. Der größte Vorteil ist, dass dabei kein Finger das Display verdeckt, Sie also immer genau sehen, was auf der Uhr passiert.

Noch nicht ganz so glücklich sind wir mit Force Touch. Dank dieser Funktion kann das Display zwischen Antippen und festem Drücken unterscheiden. Das eröffnet App-Entwicklern zusätzliche Möglichkeiten zur Steuerung. Was fehlt, ist ein Hinweis, dass Force Touch in der aktuellen Anzeige zu zusätzlichen Funktionen führt. Deshalb hilft oft nur, die Funktion einfach auszuprobieren. Das ist wenig intuitiv, könnte sich mit der Zeit aber als gelerntes Verhalten etablieren.

Android Wear hingegen lässt sich seit dem Frühjahr 2015 auch per Gesten steuern. Über Drehbewegungen des Handgelenks können Sie zwischen Karten wechseln, im Menü scrollen usw. Dadurch steuern Sie die Smartwatch mit nur einer Hand. Das ist nicht jedermanns Sache, aber es dürfte Apple-Watch-Nutzer geben, denen diese Funktion auch gefällt.