Neue Alben im April

Die spannendsten Neuerscheinungen im April

HIM "Tears On Tape"

Ach, es bleibt schwierig mit HIM. An sich kann man der finnischen Band um Sänger Ville Valo wenig vorwerfen: Der 1995 gegründete Fünfer liefert im Grunde ein ordentliches Brett zwischen Rock und Metal ab, die Gitarren knarzen, brettern und schieben, Schlagzeug und Bass ziehen ordentlich mit. Doch immer, wenn sich gerade Wohlgefallen über den immens satten Sound breitmacht, kleistert Sänger Ville Valo mit seinem Emo-Singsang alles zu, was mal nach Aufruhr roch. "No Love" ist das beste Beispiel dafür, könnte es im Auftakt doch gut und gern auch von Aerosmith stammen, bevor die maximal absehbare Schmusegesangslinie einsetzt und vom eigentlich soliden Song ablenkt. Doch natürlich ist genau diese Mischung Konzept. Wer früher mit HIM glücklich wurde, findet auf diesem Album keinen Grund, es nun nicht mehr zu sein.

We Love Music (Universal), VÖ: 26. April

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