Die HiFi-Welt von AUDIO und stereoplay

Die Leseranlage des Jahres

Es wird immer wieder unterschätzt im Land der Dichter und Denker, welche Anlagen die wahren Freaks daheim stehen haben: Da kann fast jeder High-End-Laden einpacken!

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Es wird immer wieder unterschätzt im Land der Dichter und Denker, welche Anlagen die wahren Freaks daheim stehen haben: Da kann fast jeder High-End-Laden einpacken! Hier das Gegenstück zu "Die Versteckte" aus Heft 1/10: weit über eine halbe Tonne HiFi auf relativ kleinem Raum - für jeden sichtbar! Ach ja, klingen tun sie auch, meine selbstgebauten Vierwege-Lautsprecher (Bestückung: 38-cm-Visaton TIW 400, Dynaudio 17 M 75 06, D 28/2, jeweils selected, Magnetostaten JVC H 140). Und mein Trigon Recall 2 Special, der aber gegen den "Schwarzen Ritter" VPI Aries 2 mit Ortofon MC Jubilee keine Chance hat. Die Phono-Sektion des Mark Levinson No 320 S ist wirklich so gut. Endverstärkung übernimmt die ML No 27.5. Als Musiker und eifriger Konzertgänger schaffe ich nicht ganz den Klang von Mark Knopfler (er hat die beste Anlage, die ich live jemals gehört habe), wohl aber den von Kari Bremnes, die hervorragend produzieren lässt.

In stereoplay 1/10 verlangt HiFi-Händler Oliver Wittmann: "Die Geräte müssen Gänsehaut erzeugen." Es gibt noch eine zweite (Achselschweiß) und eine dritte Phase: Tränen in den Augen. Wenn Phase 3 nicht erreicht wird, dann taugt die Anlage nichts. Machen wir den Hörtest mit der Heft-CD "Masterpieces Vol. 5" der stereoplay 1/2008 mit dem Weltexklusiv-Vergleich beim Track 3 (Sara K.: "Made In The Shade"), bei dem der Gesang mit drei unterschiedlichen Mikrofonen aufgenommen wurde - wie die meisten  Pauler-Produktionen eine Sternstunde der Musik! Besonders nachts, bei beruhigtem Stromnetz, arbeitet meine Anlage die feinen Unterschiede phantastisch heraus.

Nach zirka 50-maligem Hören in diversen Positionen steht für mich fest: Klarer Gewinner ist das zweite Mikro, ein Neumann TLM 49.

Timbre und Ausdruck der Stimme erscheinen absolut authentisch - bei überragender Sprachverständlichkeit. Dicht gefolgt vom ersten Mikro, dem Mikrotech-Gefell UM 75, das insgesamt sehr gefällig, aber etwas warm und matschig klingt. Das dritte Mikro - Sennheiser MKH 800 - klingt zwar äußerst neutral, lässt jedoch die Körperhaftigkeit und Inbrunst der Stimme etwas vermissen. Als eigentlichen Clou jedoch möchte ich Track 4 bezeichnen - Eugene Ruffolo: "Beyond Love" mit dem von Pauler bezeichneten "M 7 Spezial". Chapeau, Herr Pauler! Besser kann man eine Stimme kaum einfangen.

Vielen Dank auch für die Yello-CD vom Januarheft - wunderbar! Übrigens: Dorothee Oberlinger (eine der besten Flötistinnen) spielt beim aktuellen Album "Touch Yello" mit  und findet meine Lautsprecher ganz ordentlich. Trotzdem will ich nochmal komplett neu bauen.

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Michael Bräuer kennt viele Entwickler persönlich, etwa Ex-Dynaudio-Mann Skaaning.

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