Handyverbot im Straßenverkehr

Tablets am Steuer sollen bald tabu sein

Verkehrsminister Alexander Dobrindt will das Handyverbot im Straßenverkehr ausweiten. Es soll künftig auch Tablets und andere Geräte umfassen.

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Tablet im Auto: Wird der neue Gesetzesentwurf angenommen, könnte das 200 Euro Strafe bedeuten.

Das Autofahren soll sicherer werden - und die Gesetze zur Straßenverkehrsordnung damit strenger. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will künftig nicht nur das Handy am Steuer verbieten, sondern auch Tablets und E-Reader. Tätigkeiten wie E-Mails und SMS schreiben und das Surfen am Steuer sollen zudem explizit bestraft werden. Auch Videobrillen dürfen dann nicht mehr im Auto benutzt werden. Das kündigte CSU-Politiker Dobrindt gegenüber der Bild-Zeitung an. Derzeit werde über den neuen Gesetzesentwurf abgestimmt.

Bereits im April hatten Verkehrsminister in einem gemeinsamen Beschluss angekündigt, eine allgemeiner formulierte Straßenverkehrsordnung zum Handyverbot zu entwerfen. Damit sollen auch neue Entwicklungen in der Kommunikationstechnik, die im Straßenverkehr ebenfalls gefährdend sein könnten, in das Gesetz miteinbezogen werden. Außerdem will Dobrindt das Bußgeld dramatisch anheben.

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Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss derzeit mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. In Zukunft könnte man für solch ein Vergehen mit 200 Euro zur Kasse gebeten werden.

Der ADAC begrüße die neue Regelung, berichtet Bild. Dabei betonte ein Sprecher jedoch auch, dass die Gesetzesausweitung von mehr Kontrollen begleitet sein müsse. Die fehlenden Kontrollen seien schon bei der bestehenden Regelung das Manko, heißt es von seiten des Automobil-Clubs. Einer ADAC-Studie aus dem Jahr 2015 zufolge spiele Ablenkung am Steuer für Unfälle eine ähnlich große Rolle wie Alkohol.

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