MacBook Pro nur mit USB-C-Anschluss

iPhone an MacBook Pro anschließen kostet 30 Euro

Apples neues MacBook Pro ist schlanker und leichter, hat aber nur USB-C-Anschlüsse. Ist das Adapter-Chaos damit schon vorprogrammiert?

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MacBook Pro mit Touch Bar
Das neue MacBook Pro hat vier USB-C-Anschlüsse.
© Apple

Das neue MacBook Pro von Apple bringt einige Innovationen mit sich. So zum Beispiel eine neue Touchscreen-Leiste, die die Funktionstasten ersetzt und den Fingerabdruck-Scanner Touch ID, der erstmals in einem MacBook zum Einsatz kommt. Außerdem hat Apple ganze vier USB-C-Anschlüsse in seinem neuen Notebook verbaut. Zum Vergleich: Das MacBook mit 12-Zoll-Display hat nur einen USB-C-Port.

Doch dem neuen MacBook Pro fehlt einiges, das viele Nutzer bei einem Notebook als selbstversständlich ansehen dürften: Es hat keinen HDMI-Ausgang und keinen SD-Kartenleser. Auch der Magnet-Kabelanschluss MagSafe existiert nicht mehr​ - geladen wird das MacBook Pro über einen der USB-C-Anschlüsse. Um das gewohnte Zubehör mit den üblichen Anschlüssen zusammen mit dem neuen MacBook Pro wieder nutzen zu können, muss man sich den einen oder anderen Adapter zulegen. So verkauft Apple etwa den USB-C-Digital-AV-Multiport-Adapter für 79 Euro, der dem MacBook Pro einen HDMI- und einen USB-Anschluss zurückbringt.

Auch das neue iPhone 7 ist - wie alle iPhones - vom neuen Apple-Design betroffen. Denn um ein iPhone mit dem neuen MacBook Pro zu verbinden, braucht man entweder einen USB-C-auf USB-Adapter oder ein USB-C-auf-Lightning-Kabel, das Apple ebenfalls anbietet. Es schlägt mit 29 Euro zu Buche. Für die neuen Lightning EarPods, die mit dem iPhone 7 geliefert werden, gibt es übrigens auch keinen Anschluss am MacBook Pro. Denn das hat eine normale 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Ob es dafür auch bald einen Adapter gibt?

Kopfzerbrechen und Unverständnis

Für Gesprächsstoff sorgt Apple mit seiner Adapterpolitik auf jeden Fall, denn die sozialen Medien sind voll von Apple-Usern, die sich nun die Köpfe zerbrechen, womit sie am besten ihre Drucker, externen Festplatten und iPhones an das neue MacBook Pro anschließen können. Whitson Gordon, der Chefredakteur von How-to Geek, etwa fasst das Dilemma in einem Tweet zusammen:

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1.1.1970 von Annegret Mehlfeld

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