Die HiFi-Welt von AUDIO und stereoplay

Mini-Helikopter als 3D-Display

LED-bestückte ferngesteuerte, selbstorganisierte Mikro-Helikopter sollen als intelligente, fliegende Pixel für ein einzigartiges Freiform-Display im dreidimensionalen Raum dienen.

image.jpg

© Archiv

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit "Flyfire" ein Projekt in Angriff genommen, das ein völlig neues Displayerlebnis verspricht. Dazu setzen sie auf LED-bestückte, ferngesteuerte, selbstorganisierte Mikro-Helikopter, die als intelligente fliegende Pixel für ein einzigartiges Freiform-Display im dreidimensionalen Raum dienen.

"Derzeit können wir eine handvoll Mikro-Helikopter gleichzeitig steuern, doch bei Flyfire wollen wir auf sehr große Zahlen hochskalieren", sagt Emilio Frazzoli, Leiter des Aerospace Robotics and Embedded Systems Laboratory (ARES Lab) am MIT. Damit soll es möglich werden, fesselnde Darstellungen für große öffentliche Installationen zu ermöglichen.

Ein Schwarm bewegt Bilder

"Es ist ein wenig, wie wenn Winnie Pooh auf einen Bienenstock trifft. Ein Schwarm steigt auf und jagt ihm nach, wobei der Schwarm seine Zusammenstellung ändert, um wie eine Bestie auszusehen", beschreibt Flyfire-Projektleiter E Roon Kang. Jeder Mini-Helikopter entspricht beim MIT-Projekt als fliegender Pixel quasi einer einzelnen Biene. Der ganze Schwarm wird so zum äußerst vielseitigen Display, das den Forschern zufolge im Gegensatz zu klassischen Bildschirmen wirklich immersiv sei.

Die Bewegungen der Mini-Fluggeräte können mittels Selbststabilisierung und präziser Steuertechnologie des ARES Lab in Echtzeit angepasst werden. So wird es beispielsweise möglich, dass sich ein scheinbar zweidimensionales Foto in eine bewegte, dreidimensionale Figur verwandelt. Eine große Herausforderung auf dem Weg zur Verwirklichung dieser Vision ist es freilich, eine ausreichend große Zahl der Minidrohnen koordiniert zu steuern.

Display für Großinstallationen

"Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, die Auflösung eines Displays zu steigern: Entweder kleinere Pixel oder das Betrachten aus größerer Entfernung", sagt Carlo Ratti, Leiter des MIT SESEable City Lab. Flyfire nutzt letzteren Ansatz und ist insbesondere für Installationen im öffentlichen Raum gedacht, wo es viel Platz gibt. Die Idee ist, dass die fliegenden Pixel einige Minuten lang einen Display-Flug aufführen und sich dann wieder für den nächsten Einsatz aufladen. Möglich wird das Flyfire-Projekt laut MIT dank Fortschritten bei Batterie- und kabelloser Steuertechnologie.

Mehr zum Thema

Xiaomi Mi 9T Pro
Nach Deutschland-Start

Das Xiaomi Mi 9T Pro kann man in Deutschland kaufen. Der Preis lässt sich durch einen klassischen Import aber deutlich senken. Das müssen Sie wissen!
Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+
Smartphone-Serien

Samsung diskutiert offenbar über das Ende von Galaxy S und Galaxy Note. Die beiden Smartphone-Serien könnten zu einem Flaggschiff vereint werden.
Apple Arcade
Gaming-Flatrate für iOS und Co.

Apple hat seine Spiele-Flatrate bereits vor dem offiziellen Start für Beta-Tester von iOS 13 zugänglich gemacht. Die Titel richten sich an Casual…
Xiaomi Mi 9 Lite
Specs, Preis und Release

Xiaomi bringt das Mi 9 Lite offiziell nach Europa und damit auch Deutschland. Neben dem Release-Termin sind Ausstattung und Preis bekannt.
telekom_carconnect
Car Connectivity

Ab 1. Oktober können Telekom-Kunden über den OBD-2-Adapter Car Connect aus dem Auto heraus Smart-Home-Funktionen wie Licht und Heizung steuern.
Alle Testberichte
Wiko View 3 Lite
Smartphone
68,2%
Das Einsteiger-Smartphone View 3 Lite rundet Wikos View-Serie ab und kostet gerade mal 129 Euro. Was der Käufer erwarten…
Fairphone 3
Smartphone mit gutem Gewissen
Das Fairphone 3 tritt als nachhaltige Alternative zu anderen Smartphones auf. Hier unser erster Test samt Blick auf die technischen Daten.
Samsung Galaxy A3 rosa
Testberichte
Alle Tests von Smartphones, Handys, Tablets, Navis, Notebooks und Ultrabooks, DECT-Telefonen und DSL-Routern in der Übersicht.