RIM-Tablet

RIM BlackBerry PlayBook: Das BlackPad ist da

RIM (Research in Motion) hat auf seiner Developers Conference das lange erwartete BlackBerry-Tablet namens PlayBook vorgestellt.

RIM BlackBerry PlayBook

© RIM

RIM BlackBerry PlayBook

Mit RIM ist nun ein weiterer Mitstreiter um die Vormachtstellung auf dem recht neuen Markt der Tablets eingestiegen. Nach Vorreiter Apple und diversen Android-Derivaten bringt nun auch RIM (Research in Motion) sein Tablet ins Spiel. Es heisst wider erwarten nicht "BlackPad" sondern "PlayBook".

RIM-Chef Mike Lazaridis zeigte das gerade mal 400 Gramm schwere und ca 1 Zentimeter dicke BlackBerry PlayBook auf der diesjährigen Keynote von RIMs Developers Conference. Die Ausstattung des PlayBook ist mehr als ansehnlich und konkurrenzfähig. Das BlackBerry PlayBook kommt mit 7-Zoll-Display, spielt also vornehmlich gegen Samsungs Galaxy Tab an. Die Auflösung des Displays beträgt 1024 x 600 Pixel. Als Motor dient ein ARM Cortex-A9-Prozessor mit 1 GHz und Doppelkern und eigenem Grafikchip. Die passende Unterstützung im schnellen Speicher liefert 1 GB RAM. Die Grafikschnittstelle OpenGL soll das Tablet ebenfalls beherrschen und so auch für 3D-Games gerüstet sein.

Video ist eh ein großes Thema für das BlackBerry PlayBook. Gleich zwei Kameras hat RIM ihm spendiert - eine an der Front und eine auf der Rückseite. Beide können Videos in Full-HD (1080p) aufzeichnen. Die Frontkamera hat "nur" 3 Megapixel und ist ausserdem für Videochat gedacht. Die Kamera auf der Rückseite knipst auch mal Fotos mit 5 Megapixeln Auflösung. Die Ausgabe von Videos, Bildern und Musik kann per HDMI an entsprechende Geräte erfolgen.

Als Betriebssystem verwendet RIM nicht sein niegelnagelneues BlackBerry 6 sondern eine Neuentwicklung. Das Betriebssystem nennt sich "BlackBerry Tablet OS", das von der kürzlich eingekauften Firma QNX entwickelt wurde. Programme können mit dem bald erscheinenden SDK (Software-Entwicklerkit) in Java erstellt werden oder können auch webbasiert sein (HTML5) oder Flash (hardwarebeschleunigt) verwenden. Auch die Adobe Air Umgebung soll früher oder später unterstützt werden.

Wie für RIM schon bei den Smartphones typisch, ist das BlackBerry PlayBook eher auf professionelle Anwender ausgerichtet. Vorerst soll es nur eine Variante mit WLAN (b/g/n) geben. Mit einem Smartphone kann es sich nicht nur in Sachen Daten austauschen, sondern auch dessen Internetverbindung etwa via UMTS nutzen.

Das RIM BlackBerry PlayBook soll Anfang 2011 in den USA erscheinen. Im zweiten Quartal kommt es auch in andere Länder. Zu welchem Preis ist noch unbekannt.

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Quelle: BlackBerry
2:28 min

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