WhatsApp

WhatsApp: Soll der Messenger kostenpflichtig werden?

Neue Hinweise sind aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass WhatsApp neue Möglichkeiten sucht, Geld zu verdienen. Müssen die Nutzer künftig zahlen?

WhatsApp App iPhone

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Offenbar hat WhatsApp eine Stelle zu vergeben für jemanden, der sich beim Unternehmen um Monetarisierung kümmern soll.

WhatsApp ist kostenlos. Davon profitieren vor allem die Nutzer. Doch was macht das Unternehmen eigentlich, um Geld zu verdienen? Der Messenger-Dienst ist schließlich auch werbefrei und kostenlose Online-Angebote finanzieren sich üblicherweise über Werbung. Nun sind Informationen aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass man bei WhatsApp nach Möglichkeiten sucht, Geld zu verdienen.

Offenbar ist man bei WhatsApp gerade auf Personalsuche. Eine Stelle ist ausgeschrieben, in der WhatsApp nach einem Product Manager für Monetisierung sucht. Im Original-Wortlaut heißt es: "WhatsApp is seeking an exceptional individual to lead product development for our monetization efforts."

Wie die neuen Monetarisierungspläne von WhatsApp aussehen könnten, wissen wir natürlich noch nicht. Eine Möglichkeit, wäre auch, dass Nutzer in Zukunft für den Messenger-Dienst oder einzelne Features davon zahlen müssen. Eine Aufgabe des neuen Mitarbeiters wäre aber auch: "[...] unlock the potential of WhatsApp to serve millions of businesses". Das klingt eher, als wolle sich WhatsApp verstärkt an Unternehmen richten, eventuell um den Messenger dort als Kommunikations-Tool zu vermarkten.

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Werbung in WhatsApp? Der Facebook-Messenger macht es vor

Eine andere Möglichkeit für WhatsApp, Geld zu machen, wäre, dass der Messenger-Dienst auf seiner Plattform doch irgendwann Werbung schaltet. Undenkbar ist das nicht. Der Mutterkonzern Facebook, der WhatsApp im Jahr 2014 übernommen hat, plant offenbar ähnliches schon für einen anderen Dienst: Werbeanzeigen sollen auf dem Facebook-Messenger Einzug halten. Möglicherweise werden Nutzer davon weniger mitbekommen als im ersten Moment gedacht, da die Anzeigen wohl als Einschübe in der Kontaktliste angezeigt werden sollen.

Vermutlich sind wir bei WhatsApp noch einen großen Schritt davon entfernt, in irgendeiner Form zahlen zu müssen und von Werbung ist bisher noch nichts zu sehen. Fall es so weit kommt, muss WhatsApp vielleicht auch das Risiko eingehen, dadurch Nutzer zu verlieren. Alternative Messenger gibt es schließlich genug.

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Quelle: WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH
Mit unserem Tipp blockiert man Kontakte bei WhatsApp und über die Einstellungen auf seinem Android-Smartphone.

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