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Nach Hause kommen, die Beine hochlegen, jeden Winkel der Wohnung kennen, Bezugspersonen einladen und sich einfach zurückziehen – Wohnen ist ein menschliches Bedürfnis. Der Großteil wünscht sich für sich selbst und seine Angehörigen einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden. Doch was ist, wenn die Großmutter plötzlich immer vergesslicher wird und eines Tages das Wasser überläuft oder der Herd nicht ausgeschaltet wird? Ein Umzug ins Pflegeheim kommt für die wenigsten infrage und als Angehöriger die Rolle des Pflegers zu übernehmen, scheint angesichts der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege schier als unmöglich. Absehbar werden in Deutschland fast 3 Millionen Menschen zuhause gepflegt werden - eine erhöhte Belastung für Kommunen, Krankenversicherungen, Leistungsbringer und natürlich pflegende Angehörigen.

Durch Smart-Home-Lösungen können zu Pflegende und Angehörige in Sicherheit leben. Doch bisher gibt es wenige überzeugende Lösungen am Markt, da weder Kommunen noch Immobilienwirtschaft, weder Krankenkassen noch Pflegedienste allein ein funktionierendes Geschäftsmodell auf die Beine stellen konnten. Aus diesem Grund wurde im Juli 2018 die Better@Home Service GmbH gegründet. Die Vision hinter Better@Home ist eine bessere Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Menschen zuhause. Aktuell besteht unser Team aus neun Leuten: unsere Gründer, Prof. Dr. Arno Elmer und Dr. Balazs Szathmary, vier regionale Vertriebskollegen, eine Kollegin für Event & Marketing sowie zwei Spezialisten für Technik, Partnermanagement und Verträge.

Better@Home funktioniert dabei als offene Plattform: Wir bündeln Service, Software und Sensorik aus einer Hand. Dafür kooperieren wir mit erfahrenen Spezialisten aus den einzelnen Bereichen, wie Casenio für die Sensorik oder Teleclinic als telemedizinischer Anbieter, und kombinieren die Leistungen zu einer individuellen Lösung für den Kunden. Die Partner können wir je nach regionalem Bezug unterschiedlich integrieren – in Halle den Hausnotruf der DRK, in Brandenburg die Volkssolidarität, in einer anderen Region die Johanniter. Gleichzeitig hat der Endkunde mit Better@Home nur einen Vertragspartner in Berlin – wir kümmern uns um den reibungslosen Betrieb und die Services. 

Better@Home Funktionsweise der Sensorik

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Funktionsweise der Sensorik am Beispiel von Casenio

Durch Better@Home wird die Eigenständigkeit und Sicherheit der Bewohner erhöht: Bei einem Sturz wird ein Alarm ausgelöst, beginnt der Kuchen im Herd zu brennen, ebenso. Dabei wird zuerst der Bewohner selbst benachrichtigt. Falls der Alarm nicht von ihm abgestellt wird, wird eine Eskalationskette ausgelöst, bei der Angehörige, Pflegepersonal, Feuerwehr oder andere vorher definierte Personen informiert werden.  An der Finanzierung sind die verschiedenen Nutznießer (Stakeholder) wie Krankenkassen, Wohnbaugesellschaften etc. beteiligt. Das nennen wir hybride Finanzierung. Dabei subventionieren zum Beispiel ein Immobilienunternehmen (Ziel: Leerstandsvermeidung) und eine Krankenkasse (Ziel: Kostenersparnis) gemeinsam mit den Endkunden die Lösung. Diese Partner helfen uns darüber hinaus auch beim Vertrieb und Verkauf, indem sie ihre Kunden ansprechen. Die größte Herausforderung zum Start war es deshalb, Projektpartner zu akquirieren, die mit ihrer Erfahrung die unterschiedlichen Bereiche der Wertschöpfungskette abdecken. Wir mussten Überzeugungsarbeit leisten, dass unser One-Stop-Shop-Konzept attraktiver ist als alle bisherigen AAL Konzepte am Markt.

Better@Home Set Hilferuf

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Better@Home Set Hilferuf

Unser relevantestes Projekt ist zurzeit in Halle (Saale), wo 50 Wohnungen mit dem Better@Home-System ausgestattet wurden. Nun bauen wir mit unseren regionalen Vertriebskollegen immer mehr lokale Pilotprojekte in der gesamten Bundesrepublik auf. In 5 Jahren planen wir, über 130.000 Kunden mit unserer Dienstleistung zu beliefern. Dann werden alle Senioren in Deutschland unsere Dienstleistung beziehen können. Daran arbeitet das gesamte Team Tag für Tag mit Enthusiasmus und großem Einsatz. 

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