Praxis-Tipps Heimvernetzung

Smart-Home mit der Fritzbox - so geht's

Mit neuer App, neuer Farblampe und neuem Taster hebt AVM die Smart-Home-Funktionen seiner Fritzbox-Router auf eine neue Stufe. Wir zeigen, was möglich ist und wie Sie alle Funktionen ausreizen.

© AVM

AVM hebt die Smart-Home-Fähigkeiten seiner beliebten Router mit neuer Software und neuen Produkten auf eine neue Stufe.

Besitzer einer Fritzbox können sich glücklich schätzen. AVM erweitert kontinuierlich die Funktionen seiner beliebten Internet-Router. Dazu zählen insbesondere auch die Möglichkeiten der Heimvernetzung. So lassen sich mit der neuen Farblampe Fritz-Dect 500 nun Lichtstimmungen erzeugen, und mit dem Vierfachtaster Fritz-Dect 440 steht gleich die passende Steuerung bereit.

Auf Softwareseite gibt es zusätzliche Neuerungen. Der Smart-Home-Bereich der Fritzbox-Oberfläche wurde überarbeitet, und mit der Fritz App Smart Home gibt es nun auch ein eigenes Tool für die Steuerung des vernetzten Heims.

Von den neuen Funktionen profitieren alle Besitzer einer aktuellen Fritzbox mit DECT-Basisstation. DECT ist notwendig, da sich die Komponenten über die stromsparende Version des Funkstandards mit dem Zusatz ULE (Ultra Low Energy) verbinden.

Eine weitere Voraussetzung für den überarbeiteten Smart-Home-Bereich ist ein Betriebssystem ab der Version FritzOS 7.20. Bereits verfügbar ist das Softwareupdate für die Fritzbox-Modelle 7590, 7580, 7530, 7490 und 7430, 6591 Cable, 6590 Cable, 6660 Cable und 6490 Cable sowie 6890 LTE und 6850 LTE.

Überarbeiteter Smart-Home-Bereich

Für die Fritzbox 7590 wurde bereits FritzOS 7.21 veröffentlicht. Auf dieser Basis wollen wir auch die neuen Smart-Home-Funktionen demonstrieren. Um auf die Fritzbox-Oberfläche zu gelangen, geben Sie in den Browser http://fritz.box oder die IP-Adresse der Fritzbox ein (Werkseinstellung 192.168.178.1).

Nach der Anmeldung aktivieren Sie zunächst die „Erweiterte Ansicht“ über die drei Punkte oben rechts. Danach überprüfen Sie, ob ein Softwareupdate zur Verfügung steht. Wechseln Sie dafür im Menü links unter System zum Update und installieren gegebenenfalls die neueste Version.

© Screenshots / Montage: connect

Über die Geräteverwaltung lassen sich Geräte anlernen, löschen und konfigurieren.

Zum Smart-Home-Bereich gelangen Sie, indem Sie im Menü links auf den gleichnamigen Menüpunkt klicken. Der Bereich ist in Geräteverwaltung, Gruppen und Vorlagen und Bedienung untergliedert. Das Anlernen und Konfigurieren von Geräten erlaubt die Geräteverwaltung.

Geräte können Sie aber auch ganz ohne die Fritzbox-Oberfläche anlernen. Zum Verbinden der Fritz-Dect 500 schalten Sie zunächst die Leuchte aus, in der Sie die vernetzte Lampe verwenden möchten. Nachdem Sie diese in die Fassung geschraubt haben, schalten Sie den Strom wieder ein. Daraufhin beginnt die Lampe rot zu leuchten, um ihre Anlernbereitschaft zu signalisieren.

Drücken Sie nun innerhalb von zwei Minuten so lange auf die DECT-Taste Ihrer Fritzbox, bis auch sie in den Anmeldemodus wechselt. Das ist bei der Fritzbox 7590 an der blinkenden Fon/DECT-Leuchte erkennbar. Nach erfolgreichem Anlernen blinkt die Lampe zwei Mal grün und wechselt danach auf weiß.

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Intelligenter schalten und heizen

Diese Smart-Home-Komponenten von AVM können Sie direkt mit der Fritzbox verbinden.

AVM setzt auch bei den bereits erhältlichen Smart-Home-Geräten auf den Funkstandard DECT ULE. Das ist zum einen der Taster Fritz-Dect 400 . Über seine Taste können Sie unter anderem Farblampen sowie Zwischenstecker schalten und Vorlagen aufrufen.

Das Dimmen von Lampen ist jedoch nicht möglich. Für die Heizungssteuerung existiert das Heizkörperthermostat Fritz-Dect 301 (zirka 45 Euro), das sich anstelle des vorhandenen Drehreglers montieren lässt.

© AVM

Smartes Team: der Taster Fritz-Dect 400, das Heizkörperthermostat Fritz-Dect 401 sowie die Schaltsteckdosen Fritz-Dect 200 und 210.

An Schaltsteckdosen bietet AVM zwei Varianten: Fritz-Dect 200 (etwa 44 Euro) ist für den Innenbereich gedacht, während sich Fritz-Dect 210 (zirka 44 Euro) dank Spritzwasserschutz auch im Garten oder im Bad einsetzen lässt. Beide sind ebenfalls in der Lage, den Energieverbrauch angeschlossener Geräte zu messen.

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