Elektrofahrzeug

Audi e-tron im Test: Infotainment

Der e-tron ist, was den Unterhaltungs- und Darstellungssektor betrifft, schon ab Werk top ausgestattet. So fährt das Elektro-SUV serienmäßig mit dem Infotainmentsystem„MMI Navigation plus mit MMI touch Response“ vor. 

Auch die digitale Anzeige „Audivirtual cockpit“ ist von Haus aus an Bord. Sie informiert den Fahrer über ein 12,3 Zoll großes Full-HD-Display und bringt auch gleich eine praktische Profilverwaltung für verschiedene Fahrer mit. 

Audi e-tron Displays

© Audi

Die beiden Touchscreens bieten eine hohe Auflösung sowie eine beeindruckende Darstellungsqualität. Die Bedienflächen und die seitlichen Icons des Hauptbildschirms kann der Nutzer nach eigenen Wünschen sortieren. Beim Bedienen erhält man dank „Touch Response“ ein haptisches Feedback.

In der verbauten Plus-Version (150 Euro) bietet dieses volldigitale Kombiinstrument zudem weitere Darstellungsoptionen. Dazu gesellt sich in der Mitte des Armaturenbretts ein Duo aus weiteren Screens. Das Hauptdisplay misst 10,1 Zoll und erlaubt die Touch-Bedienung. Direkt darunter befindet sich die 8,6 Zoll große Anzeige für die Klimaregelung. 

Sie lässt sich zudem auf mehreren Ebenen mit Shortcuts jeglicher Art, etwa Navi ziele, Rufnummern oder Radiosender, bestücken und kommt sogar als Eingabefläche für die Handschriftenerkennung zum Einsatz. Ergänzt wird diese Displayarmada im Testwagen noch von einem sehr guten Head-up-Display für 1390 Euro. 

Audi e-tron Head-up-Display

© Audi

Das Head-up-Display des e-tron liefert eine sehr genaue Darstellung der nächsten Routenaktion inklusive Spurempfehlung.

Für Unterhaltung im E-SUV sorgt dagegen Radio per DAB+ (430 Euro), UKW und aus dem Web. Streamingdienste gelangen leider nur bei aktiver Smartphonekopplung per WLAN in den e-tron – und beschränken sich auf Amazon Music sowie Napster. 

Spotify-Nutzer müssen auf Bluetooth-Streaming setzen, alternativ können sie dafür Android Auto oder Apple Carplay nutzen. Beides beherrscht der Audi von Haus aus. Zudem spielt der e-tron Musik- und sogar Videodateien von externen Medien wie USB Speicher oder auch SD-Speicherkarten ab. Da sollte also für jeden etwas dabei sein. 

Audi e-tron Anschlussmöglichkeiten

© Audi

Sämtliche Schnittstellen sind in der Ablage des Mitteltunnels untergebracht. Neben zwei USB-Anschlüssen und einem Slot für SD-Karten gibt es einen SIM Kartenslot, um den e-tron über eine eigene Nutzer-SIM mit dem Internet zu verbinden und so zum Beispiel Webradio zu hören.

Die Steuerung ist größtenteils selbsterklärend und gelingt im Test meist problemlos. Per Touchscreen, über natürliche Sprache oder mit den Lenkradtasten lässt sich das Infotainmentsystem des Audi e-tron einfach und komfortabel bedienen. 

Vor allem die Sprachsteuerung hinterlässt im Test einen sehr guten Eindruck. Die Benutzeroberfläche mit großen Kacheln kann der Fahrer nach eigenen Vorlieben ordnen, auch für die Icons an der linken Geräteseite trifft dies, bis auf die Home-Fläche, zu.

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