Wählt per KI optimale Methode für alle Untergründe

Dreame Bot W10 Pro im Test: luxuriöser Bodenwischer

28.6.2022 von Monika Klein

Der Dreame Bot W10 Pro umfährt Hindernisse dank moderner Technologie zuverlässig. Zudem erkennt er den Bodenbelag und wählt die beste Einstellung.

ca. 2:50 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Dreame-W10-Pro-Laser
Identifiziert Hindernisse anhand ihrer Größe und Tiefe: Der Dreame W10 Pro nutzt eine Kombination aus KI, RGB-Kamera und einem 3DToF-Sensor.
© Dreame

Die Firma Dreame hat uns schon mehrere empfehlenswerte Saugroboter zum Test geliefert. Darunter auch den Wischautomaten Dreame Bot W10, der mit zwei rotierenden, aufsteckbaren Mops das Hauptaugenmerk aufs Wischen legt. Besonderes Highlight: die automatische Absaugautomatik für Schmutzwasser.

Mit der kann auch das weiterentwickelte Modell Bot W10 Pro punkten: In der Ladestation, die aus diesem Grund sehr groß ausfällt, sitzen zwei Wassertanks – einer für Frischwasser (4,5 Liter), einer für Abwasser (4 Liter). Dreame empfiehlt, den W10 Pro auf einem Stein- oder Fliesenboden aufzustellen. Zwar ist eine schützende Plastikunterlage in die Basis eingeklinkt, doch da die beiden Mops dort auch automatisch gereinigt und getrocknet werden, gehen wir lieber auf Nummer sicher. Wie beim W10 gilt auch beim W10 Pro: Den Staubbehälter (450 ml) muss man von Hand leeren.

Feintuning in der App

Die Inbetriebnahme klappt einmal mehr einfach. Dreame arbeitet mit Xiaomi zusammen und nutzt bis dato auch die App des großen Kollegen. Die hat sich bewährt: Die Anmeldung klappt ohne Probleme, das WLAN wird sofort erkannt, der Wisch-Sauger ist in wenigen Minuten einsatzbereit.

Wer ein bisschen in der App klickt, findet viele Einstellmöglichkeiten – von der Teppicherkennung samt zuschaltbarem automatischen Boost, einem Haustier-Modus, sowie stufenweise regelbaren Reinigungsmodi fürs Saugen und fürs Wischen. Gerade bei Letzterem ist es wichtig, die Wasserdurchflussmenge an den Bodenbelag anzupassen. Wer hauptsächlich auf Holz wohnt, sollte eine niedrigere Intensität wählen. Bei Stein oder Fließen darf es ruhig mehr sein. Die Stufen reichen von „leicht trocken“ über „feucht“ bis „nass“. Vorteil der beiden rotierenden Mops: Sie entwickeln eine deutlich größere Reinigungskraft als die bei herkömmlichen Saug-Wisch-Robotern angepinnten Mikrofasertücher.

Öffnet man in den "Reinigungseinstellungen" die "Benutzerdefinierte Reinigung" kann man selbst die Intensität in verschiedenen Bereichen der Karte angeben oder dem Bot die Wahl überlassen.

Dreame-W10-Pro-ganz
Mächtige Maschine: der Dreame Bot W10 Pro in seiner Basisstation. Sowohl Bot als auch Basis sind mit einem Goldrand verziert.
© Dreame
Dreame-W10-Pro-Zubehoer
Das findet sich alles im großen Umkarton des Dreame Bot W10 Pro.
© Dreame

Raumerkennung durch LiDAR-Scan

Auch der W10 Pro erstellt zum Start im Schnelldurchlauf eine Karte der Wohnung, indem er die Räume ohne zu Reinigen per Laser scannt. Dabei erfasst er die Beschaffenheit der Böden und detektiert zudem herumliegende Dinge wie Schuhe oder Netzkabel, die in der Karte entsprechend benannt als Icon erscheinen.

Die App speichert bis zu drei Grundrisse, also auch mehrere Stockwerke. Im Anschluss lassen sich die Räume in der Karte verwalten und bei Bedarf No-Go-Zonen einrichten. In der App stehen drei Betriebsmodi zur Wahl: Staubsaugen, Wischen und die kombinierte Reinigung. Sehr clever: Teppiche spart der W10 Pro dank Ultraschall-Erkennung beim Wischen selbstständig aus. Beim Saugen dagegen erhöht er auf ihnen die Leistung. Die maximale Saugkraft liegt bei 4000Pa.

KI-gesteuerte Reinigung

Wie wir es von Dreame kennen, zieht auch der W10 Pro dank der Hinderniserkennung sehr umsichtig seine Bahnen, kreiselt vorsichtig um Stuhlbeine etc. und fuhr sich nirgendwo fest. Mit einem Blick in die App kann man übrigens jederzeit sehen, wo der Bot gerade arbeitet und welche Bereiche er bereits geputzt hat. In engen Ecken und an Kanten stößt er jedoch wie alle Saugroboter an seine Grenzen, hier bleibt auch mal was liegen.

Ist alles fertig, fährt der W10 Pro zur Basis zurück, spült die Mops aus, saugt das Abwasser in den entsprechenden Tank und startet die Trocknung der Mops mit heißer Luft. So wird Schimmel- und Geruchsbildung vorgebeugt. In der Regel dauert das zwei Stunden, wobei das Display an der Basis über die Aktivität informiert.

Dreame-W10-Pro-Abwasser
Putzt ganz schön was weg: der Abwassertank nach dem ersten Testdurchlauf.
© WEKA Media Publishing
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© WEKA Media Publishing

Fazit: Bodenpflege für Anspruchsvolle

Der Dreame Bot W10 Pro hat mit knapp 1000 Euro (erhältlich hier bei Mediamarkt) seinen Preis. Doch dafür bietet er eine Menge Gegenwert und Komfort: Die KI-gestützte Reinigung umfährt Hindernisse elegant und erkennt Bodenbeläge. Dabei reinigt der Bot im Rahmen seiner Möglichkeiten gründlich und zuverlässig.

Auch erfordert er im Nachgang wenig Handarbeit. Man muss nur den Deckel des Saugers und der Basis aufklappen, um Staubbehälter und Abwassertank zu entleeren sowie das Frischwasser nachfüllen, fertig. Die regelmäßige Reinigung der Böden läuft bequem per Tipper in der App oder per Zuruf in Alexa-vernetzten Haushalten.

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