Flexibel und gut ausgestattet

Dreame T30 im Test: Kabelloser Handstaubsauger mit Knick

6.4.2022 von Monika Klein

Der Akkusauger Dreame T30 bietet eine gute Saugkraft, viel Zubehör und ein Aufsteckrohr mit Knickmechanik.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Dreame-T30-Aufmacher
Bequem: Das flexible Aufsteckrohr sorgt dafür, dass der Dreame T30 gut unter Möbel kommt.
© Dreame

Dreame hat neben Saugrobotern auch eine ganze Reihe an Akkusaugern für den Handbetrieb im Portfolio. Wir haben uns das Topmodell T30, das Amazon für 430 Euro listet, angeschaut. Bei Dreame direkt ist der T30 für 399 Euro zu haben.

Optisch macht er schon mal einen guten Eindruck: Das Saugrohr besteht aus schwarzem Carbongeflecht, das in einem durchsichtigen Kunststoffrohr steckt. Der obere Teil mit Motor, Haltegriff und Staubbehälter ist in verschiedenen Grautönen gehalten – das wirkt dezent und elegant. Dabei ist die Materialqualität, auch beim umfangreichen Zubehör, durch die Bank hochwertig.

Leicht und wendig, gute Saugkraft

Ein weiterer Pluspunkt: Der T30 ist angenehm leicht. Und er ist sehr wendig. Die elektrische Bürste lässt sich einfach und flexibel über Flächen, um Ecken und entlang von Kanten manövrieren.

Die Saugleistung hat in unseren Tests überzeugt. Es lassen sich vier Modi einstellen: Automatik, Eco, Mittel und Turbo. Im Automatikmodus passt sich die Saugkraft entsprechend dem Untergrund und der Verschmutzung selbstständig an, was im Alltag am meisten Sinn macht.

Der Motor arbeitet mit 150.000 Umdrehungen pro Minute und komprimiert den eingesaugten Schmutz zu einem handlichen Päckchen. Der Staubbehälter ist zwar nicht allzu groß, lässt sich aber sehr einfach durch einen einzigen Tastendruck entleeren.

Schickes LC-Display

Ein Hingucker ist das LC-Display, das die aktuelle Saugintensität entsprechend des Verschmutzungsgrades in einer farbigen Kurve anzeigt und über die Restlaufzeit des Akkus informiert. Praktisch: Der T30 lässt sich per Knopfdruck in den Dauermodus schalten – er läuft dann weiter, auch wenn man den Startknopf loslässt. Wer Akku sparen und in Arbeitspausen den Motor stoppen möchte, bleibt im offenen Modus. Lässt man hier den Startknopf los, ist Ruhe.

Dreame-T30-Display
Schick und informativ: Das LCD informiert über die Staubbelastung und die Restlaufzeit. Mit dem Knopf oben lässt sich der Dauerbetrieb einstellen.
© Dreame
Dreame-T30-komplett
Der Dreame T30 kommt mit sinnvollem Zubehör wie einer Polsterbürste, einer Fugendüse mit LED, zwei weicheren Bürsten und zwei flexiblen Rohren.
© WEKA Media Publishing
Dreame-T30-Leuchtduese
Die Fugendüse hat unten eine LED verbaut, die dunkle Ecken ausleuchtet.
© WEKA Media Publishing

Akku etwas schwachbrüstig, aber wechselbar

Stromsparen ist bei größeren Flächen eine gute Idee, denn der Akku zeigte im Test im Automatikbetrieb bei 100% Ladung nur rund 30 Minuten Laufzeit. Dafür ist er wechselbar: Wer in einen Ersatz-Energieriegel rund 100 Euro investieren möchte, kann die Laufzeit deutlich erhöhen.

Eine Wandhalterung zur Aufbewahrung bei gleichzeitiger Aufladung liegt bei. Hier findet auch das umfangreiche Zubehör Unterschlupf. Wer keinen geeigneten Platz hat, steckt das Stromkabel einfach oben in den Sauger und räumt ihn nach getaner Arbeit beiseite.

Gut geeignet für lange Haare

Die V-förmig gearbeitete, elektrisch verstärkte Bodenwalze macht einen guten Job und lässt sich auch von langen Haaren nicht beeindrucken. Nur ganz vereinzelt muss man mal ein paar Zotteln per Hand entfernen, der überwiegende Teil verschwindet im Staubbehälter.

CHECK_Dreame-T30
© WEKA Media Publishing

Fazit: Praktischer Alltagshelfer

Der Dreame T30 ist ein wendiger, leichter Handstaubsauger, der sich mit dem knickbaren Aufsteckrohr fast komplett flach auf den Boden legt und so gut unter Möbel kommt. Die Saugleistung hat im Test überzeugt, auch die Entleerung des Staubbehälters geht einfach von der Hand. Die Akkulaufzeit ist allerdings etwas knapp.

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