Baugleich mit Sanodesk Premium Line

Elektrisches Tischgestell Flexispot E7 im Test: Auf und ab im Büro

Dieses Tischgestell sorgt für Haltungswechsel: Das Flexispot E7 ist baugleich mit dem Sanodesk Premium Line und fährt zuverlässig auf die gewünschte Höhe.

© Flexispot

Empfehlenswert: das stufenlos verstellbare Tischgestell Flexispot E7 aka Sanodesk Premium Line.

Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen ist auf Dauer kein Spaß. Wer mehr Flexibilität möchte, ist mit einem höhenverstellbaren Tisch gut bedient. Der erlaubt Arbeiten im Stehen wie im Sitzen. Damit man diese Chance auch wirklich nutzt, sollte die Niveauregelung möglichst einfach zu realisieren sein. Womit wir bei der elektronischen Steuerung wären. Eine solche fährt die komplette Tischplatte ohne Anstrengung auf Knopfdruck nach oben oder unten, Monitor(e) und Rechner können einfach stehen bleiben.

Wichtig ist dabei natürlich die Stabilität der Konstruktion und die Präzision der Motorsteuerung. Damit kann unser Testkandidat, das Tischgestell E7 von Flexispot, uneingeschränkt dienen. Nicht verwirren lassen: Die Firma verkauft ihre Artikel auch unter dem Namen Sanodesk. So auch unser Testmodell, das bei Amazon als Sanodesk Premium Line zu finden ist.

Flexible Plattenbreite wählbar

Eins ist vom Start weg klar: Einen Wackelkandidaten haben wir uns mit dem E7 nicht ins Haus geholt. Für 430 Euro darf man auch Qualität erwarten. Das Gestell wird in zwei Paketen zur Selbstmontage geliefert und wiegt zusammengesetzt 31,5 Kilogramm. Der Aufbau ist auch für Nicht-Handwerker gut machbar (Video auf der Flexispot-Homepage), wobei ein Akkuschrauber die Handgelenke schont und Zeit spart.

Die Rahmenbreite des E7 lässt sich – je nach Tischplatte – von 110 bis 190 cm justieren. Es sind Platten mit 120 bis 210 cm Breite und 60 bis 80 cm Tiefe nutzbar. Das E7 trägt bis zu 125 Kilogramm Last und arbeitet mit drei Hub-Säulen. Wir haben eine Platte von Flexispot mit den Maßen 120x60 cm gewählt. Diese Größe dürfte für viele Homeoffice-Arbeitsplätze oder im Jugendzimmer sinnvoll sein, wenn der Platz begrenzt ist.

Zwei Motoren steuern präzise

Nach dem Handwerk geht’s an die Büroarbeit. Und da macht das E7-Konstrukt eine prima Figur. Zwei Motoren übernehmen die Höhenregulierung, die über ein LED-Touchfeld gesteuert wird. Das lässt sich rechts oder links unten an der Platte montieren und bietet zwei Pfeiltasten fürs freie Hoch- und Runterfahren. Die Motoren reagieren unmittelbar und arbeiten zügig sowie angenehm leise. Über die Memorytaste lassen sich vier feste Höhen einspeichern und auf Knopfdruck direkt anfahren.

Der Tisch steht insgesamt sehr stabil, auch auf höchster Stufe wackelt er kaum; zumindest mit unserer kleinen Tischplatte. Die Höhe lässt sich laut Hersteller von 58 bis 123 cm stufenlos einstellen. Bei unserem Testmodell zeigt die digitale Anzeige zwischen 60,5 und 126 cm an. Für Sicherheit sorgt der Kollisionsschutz: Stößt der Tisch an ein Hindernis, stoppt der Motor sofort und fährt ein Stück zurück.

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Flexibel: Das E7 lässt sich mit einer Tischplatte nach Wahl kombinieren.

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Einfache Steuerung: das Touchfeld mit Hoch/Runter-Tasten, Memory-Taste und vier Speicherplätzen. Die LEDs zeigen die Höhe in Zentimetern an.

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Fazit: Sein Geld wert

Das E7-Tischgestell ist nicht billig, aber sein Geld wert. Dank der frei wählbaren Arbeitsplatte kann man seinen Platz flexibel gestalten. Die Bedienung ist kinderleicht und komfortabel, die hohe Stabilität schafft Vertrauen. Der Tisch eignet sich auch für Kinder und Jugendliche, da er unkompliziert mitwächst.

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