Car Connectivity

Porsche Cayenne E-Hybrid: Infotainment

Porsche Cayenne E-Hybrid: Touchscreen

© Porsche / Screenshot & Montage: connect

Der 12,3 Zoll große Touchscreen bietet Full- HD-Auflösung und einen frei konfigurierbaren Startscreen. Die Inhalte, Anzahl und auch die Größe der einzelnen Kacheln können vom Nutzer bestimmt werden.

Die tollen Full-HD-Displays und die gelungene Benutzeroberfläche mit ihren vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten überzeugen. Bei den Themen Unterhaltung und erweiterte Darstellung haben wir aber auch Kritikpunkte.

Das „Porsche Communication Management“, kurz PCM, ist der Dreh- und Angelpunkt im Cayenne. Es ist serienmäßig verbaut und besitzt einen 12,3 Zoll großen Touchscreen mit feiner Full-HD-Auflösung. Ergänzt wird der Hauptbildschirm von zwei links und rechts neben dem Drehzahlmesser platzierten, je 7 Zoll großen und ebenfalls in Full-HD auflösenden Displays im Cockpit. 

Optional ist für den Cayenne auch ein Head-Up-Display erhältlich, mit dem unser Testwagen allerdings nicht ausgestattet war und das somit auch nicht bewertet werden konnte. Ein dickes Lob verdient sich Porsche für die tolle und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche auf dem Touchscreen. 

Porsche Cayenne E-Hybrid: Infotainment

© Screenshot & Montage: connect

Ein Wisch nach links startet die Splitscreen-Ansicht. Dann lassen sich per Wischgesten nach oben oder unten die nächsten Inhalte aufrufen.

Am linken Bildschirmrand finden sich sämtliche Funktionsebenen für Entertainment und Connectivity, aber auch Fahrzeugfunktionen. Dazu gesellt sich im oberen Displaybereich eine Funktionsleiste, über die beispielsweise Optionen oder ein Gerätemanager aufgerufen werden können. 

Der Hauptbereich im Startscreen kommt in einer Kacheloptik und lässt sich in Funktion, Anordnung und Kachelgröße frei konfigurieren. Aus jeder Funktionsebene heraus kann der Nutzer den rechten Bildschirmbereich mit einem Wisch in eine Splitscreen-Anzeige verwandeln, über die ebenfalls per Wisch weitere Funktionen erreichbar sind. 

Weniger angetan waren wir dagegen von den Touchkeys auf dem Mitteltunnel, da diese während der Fahrt nicht alle gut erreichbar sind. Auch fehlte uns an den Bedientasten auf dem Lenkrad die Möglichkeit des Titelsprungs; eine programmierbare Taste am Volant behebt dieses Manko wenigstens in eine Richtung. 

Porsche Cayenne E-Hybrid: Infotainment

© Porsche

Für die Lautstärke gibt es auf dem Mitteltunnel eine griffige Walze. Die Bedienung des „Porsche Communication Management“ über den darüber liegenden Dreh-Drück-Controller ist dagegen mühsam. Auch die rundum platzierten Sensortasten mit haptischem Feedback für die verschiedenen Funktionen des Cayenne lassen sich während der Fahrt eher schlecht steuern.

Top präsentierte sich dagegen die Sprachbedienung über natürliche Sprache, mit der sich auch die Temperatur im Auto anpassen lässt. Lediglich die Aktivierung mittels einer Taste am Blinker ist gewöhnungsbedürftig. 

Beim Thema „Unterhaltung“ konnte der Cayenne zwar mit allen Radio-Empfangsvarianten inklusive DAB+ (476 Euro) aufwarten, aber ein DVD-Laufwerk gibt es nur optional, Android Auto ist im Gegensatz zu Apple Carplay nicht verfügbar und WLAN-Direktstreaming auch nicht möglich.

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