Car Connectivity

Skoda Karoq im Test: Infotainment

Trotz der recht guten Entertainmentausstattung des Karoq sorgen die schwache Sprachbedienung und das nicht immer stimmige Bedienkonzept mit Sensortasten lediglich zu einem durchschnittlichen Ergebnis.

Skoda Karoq im Test: Infotainment

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Unter „Menü“ gibt es auf zwei Ebenen alle Funktionen des Systems zu sehen. Dank Gestensteuerung lassen sich die Ebenen berührungslos wechseln.

Für den Karoq bietet Skoda mehrere Info­tainmentsysteme an, von denen im Test­ wagen die größte Ausbaustufe Columbus in Form des „Ausstattungspaket Business Columbus“ für 2390 Euro verbaut war. Das System kommt mit einem 9,2 Zoll großen Touchscreen mit Glasfront und Sensor­ tasten, Festplattennavigation, Bluetooth, DVD­Laufwerk, Sprachbedienung sowie „SmartLink+“ für die Smartphoneanbin­dung. 

Ein Head­up-­Display hat der Karoq leider nicht an Bord, dafür sorgt das „Digi­tale Kombiinstrument“ (390 Euro) für Kom­fort sowie umfangreiche Darstellungsop­tionen für Navigation, Telefonie und Musik­wiedergabe. Nutzerprofile halten zudem mit „Personalisierbare Schlüssel“ (40 Euro) Ein­zug in das SUV.

Als Besonderheit stehen dem Fahrer et­ wa 10 GB an Festplattenspeicher zur freien Verfügung und der kann mit Musik, Fotos oder auch Videos belegt werden. Auf der Vermisstenliste stehen aber leider wichtige Features. 

So gibt es etwa keine direkte Ein­bindung von Streamingdiensten oder auch Webradio in das System. Diese Funktionen gelangen nur über den Umweg Bluetooth oder „SmartLink+“ per Android Auto, Apple Carplay oder auch Mirrorlink in den Skoda. Die Benutzeroberfläche gefällt dagegen im Test. 

So gibt es auf dem Homescreen drei Elemente, von denen zwei vom Nutzer mit Funktionen belegbar sind. Auch das Hauptmenü ist mit schicken Icons gestaltet und bietet alternativ eine „Rondell­-Ansicht“. Die Bedienung des Infotainmentsystems erfolgt dabei primär über den Touchscreen oder die Lenkradtasten. 

Da es keinerlei Hardkeys am Columbus­-System gibt, ist die Auswahl einer neuen Musikquelle leider et­was umständlich, denn der Nutzer muss im­ mer den Umweg über des Hauptmenü wäh­len. 

Auch fehlt ein Lautstärkeregler, die Sensortasten machten hier keine gute Figur. Dies gilt leider auch für die schwache Sprachbedienung, die über eine Taste am Lenkrad gestartet wird. Die Erkennungsrate im Test war schlicht und einfach schlecht.

Dafür gefällt die Gestensteuerung des Karoq. So lassen sich über eine Wischgeste etwa die Menüebene oder auch Sender sowie Titel berührungslos und zuverlässig wechseln.

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