Car Connectivity

Skoda Karoq im Test: Connetivity

Die Grundausstattung des Karoq ist ok, doch in puncto Produktivität und App-Funktionalität gibt es Nachholbedarf.

© Skoda

Bis auf Hupen und Blinken gab es bei unserem Testwagen leider keine weiteren Remoteservices zu entdecken.

Dank des „Ausstattungspaket Business Columbus“ bringt der Karoq auch einiges an Connec­tivityausstattung mit. So hat der Testwagen dann auch ein LTE­ Modem, die „Phonebox“, mit Kopplung zur Außenantenne und QI-­Ladefläche sowie die „Premi­um Freisprecheinrichtung rSAP“ und die Smartphoneschnittstelle „SmartLink+“ für Android Auto, Apple Carplay und Mirrorlink ver­baut. 

Über zwei USB-­A­-Buchsen in der Mittelkonsole nimmt das Smartphone Kontakt zu Colum­bus auf, zwei SD-­Kartenslots spielen Mediadateien zu und be­finden sich ebenso wie der SIM­-Slot für das LTE-­Modem im Handschuhfach beim DVD-­Lauf­ werk. Komplettiert wird die Connectivityausstattung von WLAN, WLAN­-Hotspot und natürlich Bluetooth. 

Damit der Karoq seine Online­dienste inklusive Verkehrsinfor­mationen in Echtzeit dem Fahrer zur Verfügung stellt, muss der Nutzer entweder eine SIM­-Karte mit Datentarif in dem LTE­-Modem platzieren oder aber dem Colum­bus­-System per Smartphone­ WLAN-Hotspot eine Datenverbindung bereitstellen.

Dann findet der Fahrer im Hauptmenü unter „Skoda Con­nect“ allerhand nützliche Fea­tures. So lassen sich nicht nur aktuelle Nachrichten, Wetterinfos und Sonderziele aufrufen, son­dern man kann sich auch über aktuelle Kraftstoffpreise und Auslastung von Parkhäusern in Echt­zeit informieren.

Als Besonderheit können auch Updates, wie etwa neues Kartenmaterial per OTA­-Update in das System geladen werden. Schwach sieht es dagegen leider im Kapitel „Produktivität“ aus, denn E-­Mail und Bowser sind schlicht und einfach nicht vorhanden. 

Die App „Skoda Connect“ gefiel im Test durch ihr tolles Design, doch praktische Remoteservices, um etwa aus der Ferne das Auto zu verschlie­ßen oder zu öffnen, gab es leider nicht zu entdecken. In der Sum­me bleiben so viele Punkte auf der Strecke liegen, und der Sko­da Karoq kann in der Disziplin „Connectivity“ lediglich ein „aus­reichend“ erzielen.

Mehr zum Thema

Car Connectivity

Der neue Hyundai Ioniq Elektro kommt ab 35.000 Euro umfassend vernetzt samt Smartphone-App und höherer Reichweite. Wir konnten das Auto testen.
Elektrofahrzeug

86,0%
Mit dem e-tron betritt Audi die Bühne der vollelektrischen Fahrzeuge. Als erstes Modell im Test erreicht der Audi die…
CES 2020

Autonomes Fahren mit Augensteuerung und VR-Erlebnis: Auf der CES 2020 präsentiert Audi das Designkonzept AI:ME erstmals live.
Car Connectivity

Der Mercedes EQC ist der erste Stromer der Schwaben. Im Zusammenspiel mit der MBUX liefert das Unternehmen mit dem Stern durchaus ein rundes Paket ab.…
Car Connectivity

Jaguar hat den Automarkt in der jüngeren Vergangenheit mit einer vielfältigen Modell­palette bereichert. Was der Hersteller in den Bereichen…