Car Connectivity

Skoda Karoq im Test: User Experience

Mit Schwächen bei der Sprachbedienung und der Navigation erreicht der Karoq bei der UX-Bewertung lediglich ein „befriedigend“.

Skoda Karoq im Test - User Experience

© P3

Die Bedienung über den Touchscreen des Karoq gelingt problemlos.

Wie es um die Alltagsperformance des Karoq bestellt ist, musste das tschechische SUV dann im User­-Experience­-Test von P3 zeigen. Die Naviga­tion präsentiert sich dabei mit Licht und Schatten. So überzeugte auf der ei­nen Seite die schnelle Berücksichtigung von Echtzeitverkehrsdaten und die damit verbundene automatische Anpassung der Route. 

Auf der anderen Sei­te gab es jedoch enorme Unterschiede bei der Kalkulation der Ankunftszeit im Vergleich zu unserer Referenz „Google Maps“. Viel Verbesserungspotenzial sehen die Tester ebenfalls bei der Sprachbe­dienung des Karoq. 

So nimmt das System nur bestimmte Befehle entgegen und ist dadurch kaum intuitiv nutzbar. Die Sprachbedienung benötigt gene­rell viel Aufmerksamkeit vom Fahrer, der oft gezwungen ist, auf das Display zu schauen, um Befehle zu bestätigen oder aus einer Liste auszuwählen. 

Während des Tests wurden diese oftmals falsch oder gar nicht erkannt. Besser sieht es da in puncto Smartphoneintegration aus, die zwar lediglich kabelgebunden funktioniert, dafür sind Android Auto und Apple Carplay aber auch lückenlos in das System integriert. Bemängelt wurde von den Testern dagegen, dass während der Nutzung keine weitere Bluetoothverbindung zu einem anderen Mobiltelefon möglich ist. 

Die App „Skoda Connect“ kommt in einem modernen sowie attrakti­ven Design und bietet einige Indivi­dualisierungsmöglichkeiten sowie eine intuitive Bedienung. Leider sind übliche Funktionen wie das Ver-­ und Entriegeln der Türen über die App nicht vorhanden. 

Dafür gibt es für das Pannenmanagement und den raschen Verbindungsaufbau ebenso ein Lob, wie für die freundlichen Ser­vicemitarbeiter. Insgesamt hätten sich die Tester jedoch einen größe­ren Funktionsumfang beim Skoda Karoq gewünscht.

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