Mit Ohrbügel und langer Akkulaufzeit

Tribit MoveBuds H1 im Test: kabellose Sport-Kopfhörer

14.10.2022 von Dirk Waasen

Die Ohrhörer MoveBuds H1 von Tribit sind für Sportler gemacht. Klang, Akku und Wasserdichtigkeit überzeugen im Test. Gibt es auch Schwachpunkte?

ca. 2:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Test-Tribit-Movebuds-H1-Aufmacher
Bereit für Bewegung: die kabellosen Sport-Kopfhörer Tribit Movebuds H1.
© Tribit

„Bluetooth Kopfhörer Sport, Tribit IPX8 Waterproof by SGS und 65 Std. Bluetooth 5.2 Kopfhörer Kabellos Transparenz-Modus Anti-Bakterien-Ohrstöpsel zu hören True Sound von apt-X und CVC 8.0,MoveBuds H1“ Na, da war der Übersetzungsalgorithmus wohl mal schlecht gelaunt, als er sich den Amazon-Header für die Earbuds von Tribit ausgedacht hat – immerhin liefert er die zentralen Infos zu den Kopfhörern.

Fester Halt dank Ohrbügel

Dass die MoveBuds für Sportler entwickelt wurden, zeigt sich am Ohrbügel, der die Stöpsel auch dann an Ohr und Stelle lässt, wenn es mal holpriger zugeht. Dafür bedarf es einiger Übung, bis der Bügel hinter der Ohrmuschel eingefädelt ist. So richtig druck- und schmerzfrei saß der Hörer nicht, Experimente mit den beiliegenden fünf unterschiedlich großen, antibakteriell beschichteten Gummistöpseln mögen hier zur Entspannung führen. Irritierend bleibt, dass der rechte Hörer links in der Transportbox mit Ladefunktion lagert, der linke entsprechend rechts.

Dafür protzen die MoveBuds nur so mit Akkulaufzeit: 15 Stunden sollen es sein, und in der Ladebox stecken Reserven für weitere 50 Stunden. Da darf das Workout schon mal länger dauern. Wer 65 Stunden vor sich hingeschwitzt hat, freut sich über die IPX8-Einstufung, die für dauerhaftes Eintauchen in Wasser mit 1 Meter Tiefe steht. Schwimmen wäre möglich, macht aber keinen Sinn, weil dann die Bluetooth-Verbindung die Grätsche macht.

Schön gestaltete App

Wie es sich für einen modernen Bluetooth-Kopfhörer gehört, liefert Tribit auch eine App mit. Die ist schön gestaltet und lässt sich ohne Eingabe persönlicher Daten, also ohne Anmeldung, nutzen. Neben Systemupdates stehen ein Equalizer und ein zweistufiger Transparenz-Mode zur Verfügung. Im Normalmodus hört man Außengeräusche durch, sich selbst aber etwas befremdlich. Im erweiterten Modus verstärken die Hörer die Außengeräusche und schaffen auch ein besseres Gefühl für die eigene Stimme. Den Luxus bezahlt der Hörer mit etwas Grundrauschen, das besonders bei Stille deutlicher hörbar wird.

Tribit-MoveBuds-H1-Case
Das Ladecase wird mit einem USB-C-Kabel aufgetankt.
© WEKA Media Publishing

Sehr clever sind die Konfigurationsmöglichkeiten der an beiden Hörern außen platzierten Berührungsfelder. Hier lässt sich beispielsweise festlegen, ob die Transparenz-Funktion per Doppeltipp oder durch längeres Drücken der Tasten aktiviert wird. Gleiches gilt für die Telefon- oder Titelsprungfunktionen.

Und wie klingt der Tribit MoveBuds H1?

Im Auslieferungszustand spielte der Tribit mit jeder Menge Punch im Bass auf und tat so viel des Guten, dass wir schon eine Empfehlung „für Bassfreaks“ aussprechen wollten. Aber dank Equalizer lassen sich 10 Bänder (Frequenzpunkte) individuell so weit anpassen, dass ziemlich exakt der Klang resultiert, den man sich vorstellt.

Technisch bringen die Schallwandler dieses Rüstzeug mit, was auf eine gute Qualität der 13-Millimeter-Treiber schließen lässt. Eine große virtuelle Bühne konnten die MoveBuds zwar nicht auffächern, dafür wirkte das Klangbild sehr kompakt, direkt und treibend.

Nachbesserungsbedarf gibt es bei der App, die sich unreproduzierbar immer wieder mal aufhängte oder abstürzte. Ansonsten blieb die Bluetooth-Verbindung sehr stabil.

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© WEKA Media Publishing

Fazit: Unterm Strich gut

Am Ende stehen auf der Habenseite ein druckvoller, fein anpassbarer Klang, die Transparenz-Funktion, fester Halt im Ohr, weitestgehende Wasserbeständigkeit und eine hervorragende Batterielaufzeit. Punktabzug gibt’s für die App und den Tragekomfort. In Summe ergibt sich das Check-Urteil "gut".

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