Große Kaufberatung

Alpine CDE-126BT

Wie ein Baukasten - so lässt sich das aktuelle Alpine-Konzept beschreiben. Die Idee: Autofahrer stellen sich ihr Soundsystem mit verschiedenen Komponenten individuell zusammen. Da könnte sich der HiFi-Fan fragen, ob ein Alpine-Radio auch ohne weitere Komponenten sauberen Sound zustande bringt. Eine unbegru?ndete Sorge, wie das top-aktuelle Alpine CDE-126BT (200 Euro) zeigt...

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Die Japaner setzen auf ihre bekannte Optik, gepaart mit haptischer Güte. Das japanische Radio macht einen hochwertigen Eindruck, besitzt griffige Bedienelemente und ausgearbeitete Feinheiten. Da wären beispielsweise kleine, aber mit den Fingerspitzen deutlich spürbare Erhöhungen an den Tasten, die "blinde" Bedienvorgänge, also ohne Hinsehen, erleichtern.

Trotz solcher durchdachten Bedienelemente müssen aber zumindest Alpine-Neulinge eine Eingewöhnungsphase einkalkulieren. Der Grund: Die Menüstrukturen erschließen sich nicht auf den ersten Blick, zahlreiche Tasten und gutes Display hin oder her. Alpine-typisch gibt's die ausführliche Bedienungsanleitung nur auf CD, was bei Unklarheiten ein nerviges Pendeln zwischen PC und Autoradio erfordert.

Sind solcherlei Startschwierigkeiten aber überwunden, folgt die Belohnung in Form von druckvollen, aber leichten und detailreichen Klängen. Musik lässt sich dem Alpine per CD zuliefern - wahlweise in den Formaten MP3, WMA oder AAC, per MP3-Spieler am analogen Aux-In oder digital über die USB-Buchse. Beide Anschlüsse sitzen praktischerweise rechts auf dem abnehmbaren Frontelement. Soll ein iPod im Fahrzeug den Ton angeben, empfiehlt Alpine zur vollständigen Steuerung den Einsatz des Verbindungskabels Alpine KCE-433iV (22 Euro).

Damit der User den Klang nach seinen Wünschen korrigieren kann, bietet das CDE-126BT zudem zahlreiche Einstellmöglichkeiten bis hin zum zuschaltbaren Hochpassfilter. Und ist mehr Power gefragt, finden an den zwei Vorverstärker-Ausgangspaaren auf der Rückseite zusätzliche Verstärker oder Subwoofer Anschluss.

Freisprechen per Bluetooth

Kontakt zum Handy stellt die integrierte, gut funktionierende Bluetooth-Freisprechanlage her, wodurch Autofahrer, trotz Händen am Lenkrad, während der Fahrt komfortabel telefonieren - dank mitgeliefertem Mikrofon übrigens mit guter Tonqualität. Guten Klang gibt's auch beim Empfang von Radiosendungen. Der RDS-Tuner zeigte sich auf den Testfahrten durchgehend zuverlässig mit klarer Trennschärfe. Speichermöglichkeiten für UKW-, Mittel- und Langwellensender komplettieren die Radioabteilung. Dass sich zudem die Beleuchtungsfarbe der Bedientasten - passend zum jeweiligen Fahrzeug-Ambiente - in Grün, Blau, Orange oder Rot einstellen lässt, passt in das gute Gesamtbild. Das Alpine CDE-126 BT ist ein rundum gelungener Newcomer.

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