Smartes Licht

Smarte Beleuchtung: Philips Hue, Ledvance & Tint im Test

19.10.2022 von Corinna Ingenhaag

Spot an für smarte Lampen und Leuchten. Sie wissen, wann wir aufstehen, wann wir gemütliches Licht wünschen oder versetzen uns auf Wunsch per Sprachbefehl in Partystimmung.

ca. 3:40 Min
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Smarte Beleuchtung im Test: Philips, Ledvance & Tint
Smarte Beleuchtung im Test: Philips, Ledvance & Tint
© Philips

Sie gehört im vernetzten Zuhause zur Basisausstattung: die smarte Beleuchtung. Wer in den eigenen vier Wänden lässig per Sprachbefehl den Romantikmodus einschalten oder morgens mit einer sanften Beleuchtung aus den Träumen erwachen möchte, der braucht intelligente LED-Birnen und Leuchten. Sie dienen einerseits dem Wohlfühlfaktor, indem sie passend zum Ambiente glimmen, und können andererseits beim Stromsparen helfen, wenn sie clever programmiert sind – sich beispielsweise automatisch abschalten, sobald die Bewohner das Haus verlassen. Doch dazu braucht es eine gute Kommunikation.

Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig: Von Bluetooth bis Wi-Fi oder Zigbee stehen verschiedene Funkstandards in den gut beleuchteten Startlöchern. Dabei kommen einige mit einer Verbindung zum Smartphone aus, andere koppeln sich mit einer Bridge oder einem Hub. Doch wieso das Durcheinander? Welcher Funkstandard ist denn der beste? Das kommt ganz auf den jeweiligen Einsatzbereich an, denn jedes System hat seine Vor- und Nachteile.

Smarte Lampen mit Bluetooth

Beginnen wir mit der einfachsten Möglichkeit. Smarte Leuchten und Leuchtmittel mit Bluetooth sind für den Einstieg in die Welt der vernetzten Beleuchtung eine gute Wahl. Wer nicht gleich ein ganzes System ins Haus integrieren möchte, sondern eher darauf abzielt, die Stehlampe im Wohnzimmer vom Sofa aus bedienen zu können, dreht einfach einen Bluetooth-Sockel in die Fassung. Dieser koppelt sich mit dem Smartphone beziehungsweise mit einer App, und schon kann das Licht bequem aus der Ferne gesteuert werden.

Doch damit kommen wir auch schon zum größten Manko der Bluetooth-Leuchten: Die Ferne darf nicht allzu fern sein, denn die Reichweite von Bluetooth ist recht beschränkt. Liegen ein oder zwei Räume zwischen dem Smartphone und der Leuchte, stößt die Bluetooth-Verbindung an ihre Grenzen. Überdies ist es damit nicht ohne Weiteres möglich, die Leuchten im eigenen Zuhause von unterwegs zu steuern. Das erweist sich zum Beispiel als praktisch, wenn man im Urlaub ein bewohntes Heim vorgaukeln möchte, um Einbrecher abzuschrecken. Dafür ist Bluetooth aber recht stromsparend.

Wi-Fi-Lampen schaffen‘s weiter

Eine weitere Möglichkeit, eine erhellende Vernetzung im Smarthome zu schaffen, ist Wi-Fi. Ein Leuchtmittel mit WLAN im Sockel hat eine größere Reichweite als eines mit Bluetooth und lässt sich im Falle eines Falles sogar aus der Ferne steuern. Die Leuchten verbinden sich dann via App mit dem Smartphone und kommen ebenfalls ohne Bridge aus, denn die Wi-Fi-Birnen können direkt mit dem Router kommunizieren. Außerdem lassen sie sich in bereits vorhandene Smarthome-Systeme integrieren. Letzteres gelingt mit einigen Bluetooth-Birnen allerdings auch.

Die Schattenseite der Wi-Fi-Lampen ist ihr Stromverbrauch. Der ist höher als bei Alternativen mit Bluetooth oder Zigbee. Weiterhin ist zu beachten, dass Fernseher, Laptops, Smartphones, Internetradios und Co. bereits über das Wi-Fi-Netz funken. Kommen hier noch einige Birnen und Leuchten dazu, kann das das Netz überlasten. Und eines steht technologieübergreifend fest: Ein Smarthome macht wirklich nur dann Spaß, wenn es stabil ist und zuverlässig funktioniert.

Zigbee – perfekt für komplette Systeme

Zigbee eignet sich für alle, die in puncto Smarthome keine halben Sachen machen wollen. Wer die Installation eines Komplettsystems plant, fährt mit Zigbee wohl am besten. Es liefert ein starkes Funksignal und eine hohe Reichweite. Dadurch, dass es sich nur auf die Smarthome-Produkte konzentriert, fällt es keinen anderen Netzwerken zur Last. Zudem ermöglichen die Zigbee-Lösungen eine weitreichende Kompatibilität, zum Beispiel zu smarten Schaltern oder bereits vernetzen Steckdosen.

Aber natürlich gibt es auch hier einen Nachteil: Zigbee-Produkte brauchen eine Bridge, einen Hub oder ein Gateway. Diese werden an den heimischen Router angeschlossen und sorgen so dafür, dass die Produkte im Haus miteinander sprechen, andere Smarthome-Systeme und Sprachassistenten verknüpft werden können und das System sich auch von unterwegs steuern lässt. Das zusätzliche Gerät ist also zu verschmerzen, wenn man als Gegenleistung ein stimmiges Gesamtkonzept erhält, das es ermöglicht, das ganze Haus smarter zu machen.

Perfektes Licht für unterschiedlichste Situationen

Die smarte Beleuchtung beschränkt sich natürlich nicht nur auf die LED-Lampen – es gibt smarte Lichter für schlichtweg jede Gelegenheit. Von Lichtschläuchen, die für indirektes Licht in 16 Millionen verschiedenen Farben sorgen, über eine smarte Badezimmerbeleuchtung, die das ideale Licht zum Schminken kennt, bis hin zur Schreibtischlampe, die die Konzentration fördert.

Verschiedene Farben, aber auch unterschiedliche Farbtemperaturen haben einen größeren Einfluss, als wir vielleicht denken. So hilft warmweißes Licht beim Entspannen, während eine kaltweiße Beleuchtung das Tageslicht imitiert und so dafür sorgt, dass wir wach und aufmerksam bleiben. Doch nicht nur auf unseren Tagesrhythmus können sich die smarten Lichtquellen einstellen. Bei der nächsten Party ist die perfekte Lightshow gewiss, denn das Licht im Smarthome verändert sich passend zum Takt der Musik. Und beim Kinoabend passt sich die Beleuchtung an die Inhalte auf dem Bildschirm an.

Mit intelligenten Routinen, cleveren Szenen und einer ganzheitlichen Vernetzung macht die smarte Beleuchtung das Wohnen komfortabler und schöner. Dazu empfiehlt es sich, von vornherein zu bedenken, ob man es auf Dauer bei einer smarten Bluetooth- Birne belassen möchte, oder ob das ganze Haus zu einem Smarthome werden soll. Denn in diesem Fall lohnt es sich, gleich auf eine ganzheitliche Lösung, zum Beispiel mit Zigbee-Funkstandard, zu setzen.

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