Zum Inhalt springen
Technik. Tests. Trends.
VG Wort Pixel

Neue Option zunächst in den USA

Mehr Flexibilität: Google erlaubt künftig das Ändern der Gmail-Adresse

Google erlaubt es künftig, den Nutzernamen von Gmail-Adressen zu ändern. Die Funktion startet zunächst in den USA, soll aber auch international ausgeweitet werden.

Die Gmail-App bekommt KI-Funktionen für Texte und Bilder.
Google erlaubt Nutzern künftig einmal im Jahr, ihren Gmail-Nutzernamen zu ändern.
© gguy - Adobe Stock

Google ermöglicht es Nutzern künftig, den Teil ihrer Gmail-Adresse vor „@gmail.com“ zu ändern. Bislang war nur der Anzeigename eines Kontos anpassbar, nicht jedoch die eigentliche E-Mail-Adresse. Laut Hersteller lässt sich die neue Option direkt über die Kontoeinstellungen nutzen.Die Funkti...

Google ermöglicht es Nutzern künftig, den Teil ihrer Gmail-Adresse vor „@gmail.com“ zu ändern. Bislang war nur der Anzeigename eines Kontos anpassbar, nicht jedoch die eigentliche E-Mail-Adresse. Laut Hersteller lässt sich die neue Option direkt über die Kontoeinstellungen nutzen.

Die Funktion startet zunächst nur in den USA, soll perspektivisch aber auch international eingeführt werden. Einen konkreten Zeitplan nennt Google bislang jedoch nicht.

Alte Adresse bleibt bestehen

Wie Google in einem Support-Beitrag erklärt, bleibt die bisherige E-Mail-Adresse weiterhin aktiv. Sie kann als alternative Adresse genutzt werden, sodass bestehende Verteilerlisten oder verknüpfte Konten weiter funktionieren. Für den Login in bestehende Accounts ist in vielen Fällen weiterhin die ursprüngliche Adresse erforderlich.

Googles eigene Dienste wie YouTube sollen hingegen auch die neue Adresse akzeptieren. Nutzer haben zudem die Möglichkeit, wieder zur alten Adresse zurückzukehren. Eine vollständige Löschung einzelner Gmail-Adressen ist nicht vorgesehen – hierfür müsste der gesamte Google-Account entfernt werden.

Begrenzung bei neuen Adressen

Google beschränkt die Anzahl möglicher Änderungen: Nutzer können bis zu drei zusätzliche E-Mail-Namen anlegen, wobei nur eine Änderung pro Jahr erlaubt ist. So können insgesamt bis zu vier verschiedene Adressen mit einem Konto verknüpft werden.

Zudem lässt sich der Google-Account weiterhin mit externen E-Mail-Konten verbinden.

Besonderheiten bei Chromebooks

Wer ein Chromebook nutzt, sollte beim Wechsel der Adresse mit etwas zusätzlichem Aufwand rechnen. Google empfiehlt, den bisherigen Account vom Gerät zu entfernen und die neue Adresse anschließend manuell hinzuzufügen. Andernfalls könnten Probleme bei der Umstellung auftreten. Lokale Daten sollten daher im Voraus unbedingt gesichert werden.

Die Gmail-App bekommt KI-Funktionen für Texte und Bilder.

Autor: Leif Bärler • 1.4.2026

Frag’ die KI