KI-Tool für individuelle Gesundheitsanalysen
Perplexity Health: KI analysiert Gesundheitsdaten und gibt medizinische Beratung
Perplexity führt eine neue Funktion ein: Perplexity Health verknüpft Gesundheitsdaten aus Apps, Wearables und Akten für personalisierte Analysen und Antworten.
Perplexity hat mit „Perplexity Health“ eine neue Funktion vorgestellt, die persönliche Gesundheitsinformationen bündeln soll. Laut Hersteller richtet sich das Angebot an Nutzerinnen und Nutzer, die Fragen zu Laborwerten, Symptomen oder Therapien haben.Gesundheitsdaten liegen häufig verteilt i...
Perplexity hat mit „Perplexity Health“ eine neue Funktion vorgestellt, die persönliche Gesundheitsinformationen bündeln soll. Laut Hersteller richtet sich das Angebot an Nutzerinnen und Nutzer, die Fragen zu Laborwerten, Symptomen oder Therapien haben.
Gesundheitsdaten liegen häufig verteilt in verschiedenen Anwendungen und Systemen vor. Perplexity Health soll diese Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und an einem Ort zugänglich machen.
Anbindung an zahlreiche Dienste
Zum Start unterstützt die Lösung nach Angaben von Perplexity unter anderem Apple Health sowie elektronische Gesundheitsakten von mehr als 1,7 Millionen medizinischen Einrichtungen. Auch Plattformen wie Fitbit, Ultrahuman und Withings lassen sich anbinden. Die Integration erfolgt über Partner wie b.well und Terra API sowie über direkte Schnittstellen.
Weitere Dienste, darunter ŌURA und Function, sollen künftig folgen.
Personalisierte Auswertung und Analysen
Perplexity Health soll Gesundheitsdaten im Zeitverlauf analysieren und in einem Dashboard darstellen. Nutzer können Fragen stellen, auf die das System unter Einbeziehung von Krankenakten, Laborwerten und Daten aus Wearables antworten soll.
Eine Anfrage zur Herzfrequenz kann beispielsweise Aktivitätsdaten, medizinische Vorgeschichte und aktuelle Messwerte kombinieren. Ziel sei eine stärker personalisierte Einordnung von Gesundheitsinformationen.
Integration in Perplexity Computer
Die neue Funktion ist Teil von „Perplexity Computer“, einer Plattform zur Steuerung von KI-Agenten. Diese sollen gemeinsam Aufgaben wie Recherche oder Datenauswertung übernehmen.
Mit den Gesundheitsfunktionen sollen sich unter anderem Trainingspläne erstellen, Arztbesuche vorbereiten oder Ernährungspläne entwickeln lassen. Auch die Suche nach medizinischer Versorgung soll unterstützt werden.
Fokus auf medizinische Quellen
Perplexity gibt an, dass die Antworten auf geprüften medizinischen Quellen basieren. Dazu zählen klinische Leitlinien und wissenschaftliche Fachzeitschriften. Jede Antwort soll mit Quellenangaben versehen sein, die eine Überprüfung ermöglichen.
Das System soll zudem Hinweise geben, wann professionelle medizinische Hilfe erforderlich ist.
Datenschutz und Kontrolle
Gesundheitsdaten werden laut Perplexity verschlüsselt übertragen und gespeichert. Nutzer sollen die Kontrolle über ihre Daten behalten und diese jederzeit verwalten oder löschen können. Eine Nutzung der Daten zum Training von KI-Modellen oder eine Weitergabe an Dritte schließt das Unternehmen nach eigenen Angaben aus.
Start zunächst in den USA
Perplexity Health soll in den kommenden Wochen zunächst für Pro- und Max-Abonnenten in den USA verfügbar sein. Weitere Regionen sollen folgen.
