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Blickschutz-Display im Test: Starkes Feature, aber

Blickschutz beim S26 Ultra ausprobiert: Es gibt einen Nachteil

Das Galaxy S26 Ultra kommt mit einem Blickschutz-Display, das alle überrascht hat. Das innovative Feature ist äußerst praktisch, hat aber eine Schwäche.

Autor: Andreas Seeger • 25.2.2026 • ca. 1:35 Min

Samsung Galaxy S26 Ultra Blickschutz Schnelleinstellungen
Für den Blickschutz ist beim Galaxy S26 Ultra ein Eintrag in den Schnelleinstellungen reserviert.
© connect
Frag’ die KI

Das Galaxy S26 Ultra ist das erste Smartphone weltweit, das mit einem Blickschutz-Display ausgestattet ist. Das bedeutet: Wenn jemand von der Seite auf das Smartphone schaut, kann er kaum etwas auf dem Bildschirm erkennen. Das ist ein großer Gewinn im Alltag, denn sensible Apps wie die Banking-App ...

Das Galaxy S26 Ultra ist das erste Smartphone weltweit, das mit einem Blickschutz-Display ausgestattet ist. Das bedeutet: Wenn jemand von der Seite auf das Smartphone schaut, kann er kaum etwas auf dem Bildschirm erkennen. Das ist ein großer Gewinn im Alltag, denn sensible Apps wie die Banking-App kann man nun in der Bahn, im Flugzeug oder im Büro ohne schlechtes Gewissen starten. Und auch beim Scrollen durch Social Media erkennt der Sitznachbar in der U-Bahn nur noch wenig.

Softwareseitig ist für den Blickschutz ein Eintrag in den Schnelleinstellungen reserviert. Es ist möglich:

  • den Blickschutz app-spezifisch
  • bei der PIN- oder Mustereingabe
  • oder beim Aufpoppen von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm zu aktivieren.

Stark: Bei Benachrichtigen werden nur die Bereiche des Displays mit dem Nachrichteninhalt unlesbar für Mitleser gemacht. Es ist also möglich, selektive Bereiche des Displays seitenblicksicher zu machen.

Samsung Galaxy S26 Ultra Privacy Display Einstellungen
Wenn man den Blickschutz in den Schnelleinstellungen aktiviert, erscheint ein Auswahlfeld, das zu weiteren Einstellungen führt. Man kann hier festlegen, wann der Blickschutz aktiviert werden soll.
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Zudem gibt es den Schutz in zwei Stufen: "normal" und "Maximum Protection“. Letztere dunkelt den Screen aus seitlichen Blickwinkeln praktisch komplett ab. Auf dem Foto unten ist Maximum zu sehen. Im normalen Modus ist es noch möglich, große Zahlen von der Seite zu erkennen, aber keine Texte in normaler Schriftgröße. Der WhatsApp-Chat ist also bereits auf dieser Stufe sicher.

Samsung Galaxy S26 Ultra Hands-on Test Display
Auf den Fotos sind zwei S26 Ultra zu sehen, mit maximaler Helligkeit. Auf dem Modell rechts ist der Blickschutz aktiviert. Dieser reduziert die Kontraste aus der Schrägperspektive zwar deutlich, aber auch bei direkter Draufsicht werden Kontraste reduziert, die Darstellungsqualität sinkt.
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Den Blickschutz macht eine Technologie möglich, an der die Display-Sparte von Samsung bereits seit fünf Jahren arbeitet. Dabei hat Samsung die Pixel auf der OLED-Matrix in zwei Klassen unterteilt: Es gibt normale Pixel mit einem breiten Abstrahlwinkel und es gibt Pixel, die fokussiert im 90-Grad-Winkel abstrahlen.

Diese Fokus-Pixel sind in mikroskopisch kleinen Kanälen eingebettet, die das Licht bündeln und eine seitliche Abstrahlung verhindern. Im Blickschutz-Modus werden dann gezielt jene Pixel gedimmt, die einen weiten Abstrahlwinkel aufweisen.

Fazit: Der Blickschutz reduziert die Kontraste

Das neue Display ist ein beeindruckendes Feature, das auch deshalb überzeugt, weil Samsung software-seitig viele Einstellungen ermöglicht, sogar selektives Dimmen von bestimmten Bereichen des Displays. Allerdings ist mit dem Blickschutz auch ein Kontrastverlust verbunden. Der Effekt ist subtil, aber sichtbar, vor allem in der maximalen Einstellung. Daher ist es nicht ratsam, den Blickschutz permanent zu aktivieren, sondern eben jene Einstellungen zu nutzen, die Samsung nicht ohne Grund implementiert hat.

Samsung Galaxy S26 Ultra Hands-on Launch Teaser